Dreijahresplan: Teil C: So handeln wir

Besondere Maßnahmen zur Umsetzung des Dreijahresplanes

 Grundschule Gossensaß

Verkehrserziehung  

Hallo Auto

Ziele:

Kinder lernen die Geschwindigkeit eines herannahenden Autos richtig einschätzen, um somit ihr Verhalten im Straßenverkehr besser und sicherer zu gestalten;
Erarbeitung der Begriffe: Anhalteweg, Bremsweg, Reaktionsweg
In Zusammenarbeit mit der Dienststelle für Verkehrserziehung am Schulamt Bozen (4. Klasse)
 
Verkehrssicherheit
Ziele:
Die Schüler/innen erfahren im Bereich Verkehrserziehung (LIG) wie wichtig und sinnvoll es ist, mit einem verkehrssicheren und straßentauglichen Fahrrad unterwegs zu sein; das Tragen des Fahrradhelmes wird im besonderen Maße betont; Kennenlernen von Verkehrsschildern, die für die Fußgänger und Radfahrer wichtig sind; sicheres Verhalten an der Sraßenampel und der sichere Schulweg bekommen durch das gemeinsame Erarbeiten entsprechende Wichtigkeit.
 (1.-5.. Klasse)
Fahrradprüfung   (findet im Schuljahr 2018/19 wieder statt)
Ziele/Inhalte:
Mit entsprechenden Unterlagen und Übungsblättern werden die Schüler/innen auf die Fahrradprüfung vorbereitet und können auf einem Lageplan einsehen, wie der Rundkurs in Wirklichkeit verläuft. Sie lernen wichtige Verkehrsregeln,  -zeichen kennen, erfahren Wichtiges zur Ausstattung des Fahrrades und zur Helmpflicht. Die Fahrradprüfung findet in Sterzing (Grundschule Rampold) statt. (4./5. Klasse)
Ich fühle mich wohl in meiner Haut
 
Eine freundliche Schule
 
Gewaltfreie Kommunikation GFK -  Wir sind eine Gemeinschaft: (Maßnahme zur Gewaltprävention und Friedenserziehung) oder Faustlos - Programm
GGN-Stunden: LIG (regelmäßig und wöchentlich eine Stunde; siehe Stundenplan)
Erarbeitung und Umsetzung von Unterrichtseinheiten auf der Basis des Arbeitsprogrammes “Respektvoll miteinander sprechen, Konflikten vorbeugen“
Ziel: Erweiterung von emotionalen und sozialen Kompetenzen; Empathieförderung, Impulskontrolle, Umgang mit Gefühlen, wie Ärger, Wut, Schuld, Angst, Freude usw. und Bedürfnissen; die SchülerInnen lernen  ein Instrument der Kommunikation kennen, um mit Konflikten konstruktiv und erleichternd umzugehen, um eigene Gefühe und Bedürfnisse kennenzulernen und die der anderen (2. - 4. Klasse)
 
Eigenständig werden“:
Ziel: Vermitteln von sozialen und emotionalen Kompetenzen,  Fördern des Selbstwertgefühls und Selbstvertrauens durch spezielle Übungen, Empathie und Impulskontrolle, Rollenspiele; Unterlagen und Übungen werden je nach Möglichkeit in den Unterricht eingebaut.
 
 
Wahlangebot: Pausenengel   (3. – 5. Klasse)  (Maßnahme zu Friedenserziehung und Gewaltprävention)
Bei der Ausbildung zum Pausenengel werden sich die Schüler/innen verschiedene  soziale Fähigkeiten aneignen, wie etwa freundlicher, friedlicher Umgang miteinander, Hilfsbereitschaft, Trösten, Beobachten, „Giraffensprache“, Konflikte lösen mit Worten in verständnisvoller, respektvoller Sprache… 
Nach der Ausbildung unterstützen die Pausenengel die  Lehrpersonen bei der Pausenaufsicht und sorgen somit gemeinsam für eine angenehme Atmosphäre bei der Pause.
Für alle Pausenengel gemeinsam finden drei Treffen im Laufe des Schuljahres statt, damit Austausch möglich ist und damit belastende, ärgerliche, lustige Situationen besprochen werden können.
 
Bewegte Schüler/innen – Bewegte Köpfe
 
Schwimmkurs für die 3. Klasse     (10  Einheiten zu je einer Stunde)  im Zeitraum von Oktober bis Dezember 2017 im Schwimmbad von Sterzing. Der Schwimmkurs findet am Vormittag während des Kernunterrichtes statt.
 
Wahlangebot: Hochseilgarten;  Klettern im Hochseilgarten, Spaß an der Bewegung und Förderung der Koordination, Festigung und Aneignung sozialer Kompetenzen, wie um Hilfefragen oder Hilfe anbieten, eigene Ängste überwinden, Selbstwert aufbauen (1.- 5. Klasse)
und Klettern in der Kletterhalle in Brixen mit dem Bergführer Trenkwalder Pauli (3. Klasse).
 
Bewegungseinheiten: Diese werden in allen Klassen im Unterricht eingebaut und/oder beim Stundenwechsel durchgeführt; zwei- bis dreimal täglich.
 
Bewegte Pause – 2 Pausenkisten mit verschiedenen Kleingeräten ausgestattet, die alle Schüler/innen während der Pause benutzen und somit die Pause  abwechslungsreicher gestalten können.
 
Sportveranstaltung: „Die ganze Klasse läuft“  (5.Klasse)  in Brixen; viele Schüler/innen des Eisack- und Wipptales haben die Möglichkeit, sich im Laufen, Weitsprung und Weitwurf  sowie im Staffellauf zu vergleichen. (>>daran nehmen wir heuer nicht teil)
 
Alternative dazu: AVS – Klettern in Brixen in der Kletterhalle im Rahmen des IMS (5. Klasse)
 
Wahlangebot: Bewegung im Freien, das mehreren Klassen angeboten wird; die Kinder können in der Natur Spaß an der Bewegung erfahren und gemeinsam spielen; zugleich erweitern sie in der Gemeinschaft und im Miteienander ihre sozialen Kompetenzen.
 
Wahlpflichtangebot: Morgen FIT   (Frisch in den Tag)
Gemeinsame Bewegung im Freien; gesund und schwungvoll in den Tag starten; die Kinder erfahren die Wichtigkeit von Bewegung und werden deren bewusst; beim Unterwegssein klassenübergreifende Gesprächskultur zulassen und fördern; rücksichtsvoller und respektvoller Umgang mit den Mitschülerinnen und Mitschülern im Gehen.
Zweimal in der Woche (am Montag und Freitag) wird morgens vor Unterrichtsbeginn ein Spaziergang gemacht.
 
Gesunde Ernährung
 
Teilnahme an der „Südtiroler Apfelaktion“                    (4. Klasse)
In Zusammenarbeit mit EOS (Exportorganisation Südtirol der Handelskammer Bozen) wird den Schüler/innen die Bedeutung des Apfels als gesunde Jause vermittelt. Obstbauern/Obstbäuerinnen kommen in die Klasse und geben Auskunft über Apfelsorten und Apfelanbau.
 
Wasser trinken  
Alle Schüler/innen werden angehalten, während der Unterrichtszeit Wasser zu trinken und auf süße Säfte und Tees  oder Säfte mit Kohlensäure zu verzichten. 
Durch die Wasseraufbereitungsanlage nach GRANDER   wird für die Qualität des Wassers in unserem Hause mit Sicherheit gesorgt.
Auch die Eltern werden hierzu zu aktiver Mitarbeit eingeladen, indem sie zu Hause in ihrer Vorbildfunktion Wasser trinken.
 
Teilnahme am Milchprojekt
In Zusammenarbeit mit EOS;    Schüler/innen erhalten Einblick in die Vielzahl der Milchprodukte, lernen den Begriff “Milch und Milchprodukte - gentechnikfrei“ kennen und damit umzugehen, sie dürfen Produkte verkosten und in Form eines Quiz´ evaluieren.       (3. Klasse)
 
Wahlpflichtwoche: Fit von Kopf bis Fuß
Ziele/Inhalte: Mit den Themen in dieser Woche wird den Kindern eine ganzheitliche, gesunde Lebensführung nahegebracht; Gesundheitsförderung und Gesundheitsprävention gelten als zwei große Ziele dieser Woche;
Kinder erfahren, was Gesundheit ist und was sie aufrecht erhält
Programm:
1. Ernährungstag
2. Gesundheitstag
3. Kneipptag
4. Bewegungstag
5. Kopftag
Besonderheit: Einladung der Eltern zur Mitarbeit und zur Mitgestaltung
 
Forschende Kompetenz
 
Forschen bzw. Experimentieren  findet im Laufe des GGN-Unterrichtes oder auch fächerübergreifend (z.B. Kunst/Technik) in allen Klassen statt; im Klassenverband oder in Kleingruppen führen Schüler/innen gemeinsam Versuche und Experimente aus. Grundlegende Bereiche sind Wasser, Luft, Feuer, Magnetismus. Anschließend erstellen die Kinder Versuchsprotokolle, stellen Vermutungen an, probieren Lösungsmöglichkeiten aus und erfahren somit Neues und wissenschaftliche Hintergründe in den oben genannten Bereichen..
Inhalte/Ziele: Naturwissenschaftliches Arbeiten und Durchführung von naturwissenschaftlichen Experimenten mit Wasser, Luft, Magneten usw.
Das Forschen und Experimentieren wird in die zwei Wahlpflichtwochen (s. Wahlpflichtangebot) eingebaut.
 
Interkulturelle Bildung
 
Alternativangebote zu Religion: Schüler/innen mit Migrationshintergrund der 1. -5. Klasse werden in kleinen Gruppen von Lehrpersonen in der deutschen Sprache als 2. Sprache gefördert. Somit soll das Erlernen dieser Sprache erleichtert und zusätzlich unterstützt werden.
 
Interkulturelle Mediation   (alle Klassen)
Für die Schüler/innen und Eltern mit Migrationshintergrund wird stundenweise je nach Bedarf eine interkulturelle Mediatorin anwesend sein, die die Lehrpersonen beim Vermitteln von Informationen unterstützt.
Dadurch soll unter anderem auch die Zusammenarbeit mit dem Elternhaus gefördert und unterstützt  werden.  (Falls notwendig wird auch im heurigen Schuljahr dafür angesucht)
 
Sprachlehrerin
Die Lehrperson versieht pro Woche 13 Stunden bei Kindern mit Migrationshintergrund. Dabei unterrichtet sie die Schüler/innen verstärkt in der Zweitsprache und hilft/arbeitet im Unterricht in den Klassen mit.
Im Wahlbereich bietet sie zweimal pro Woche am Brenner und in Gossensaß Deutschkurse für  Schüler/innen an.
 
Systematische Leseerziehung
 
Einsatz des „Salzburger Lese-Screening“  im Deutsch- bzw. Leseunterricht              (2. - 5. Klasse)
Die Schüler/innen werden in regelmäßigen Abständen einem Lesetest (drei Minuten) unterzogen, nach dessen Auswertung sie erfahren, wie gut sie den Textinhalt verstehen, wie schnell und wie gewandt sie lesen. Somit wird ihr Leistungsstand ersichtlich und motiviert viele Kinder zum Lesen.
 
Regelmäßiger Einsatz von Leihbüchern aus der Bibliothek in Gossensaß oder aus der Schülerbibliothek in Sterzing und regelmäßige Bibliotheksbesuche unterstützen die Schüler/innen beim Erwerb der erforderlichen Lesekompetenzen.                         (1. – 5. Klasse)
 
Einsatz der Unterrichtsmaterialien Lesen. Das Training aus der Schweiz, 2. – 5. Klasse
Ziele/Inhalte: Lesefertigkeit, Lesegeläufigkeit werden entwickelt und gefördert, Lesestrategien werden kennen gelernt und somit die Lesefähigkeiten ausgebaut. Jedes Kind arbeitet mit diesen Unterlagen wie in einem Arbeitsheft.
 
Wir streben eine inklusive Schule an (s. Dreijahresplan Teil B)
 
Im letzten Schuljahr führten wir eine interne Evaluation zum Thema Inklusion  durch. Dabei erhielten alle Eltern und alle Schüler/innen einen Fragebogen mit acht Fragen zum oben genannten Thema. Die Antworten wurden in Form von Zielscheiben ausgewertet, die auf der Homepage unseres Schulsprengels ersichtlich sind.
Im heurigen Schuljahr werden wir die daraus resultierenden Ergebnisse in Form von getroffenen Maßnahmen umsetzen, um die Qualität der Inklusion an unserer Schule nicht nur zu halten, sondern auch zu verbessern.
Die Maßnahmen wären:
  • Alle Schüler/innen treffen sich voraussichtlich monatlich zu einer Schulkonferenz, um gemeinsam folgende Bereiche zu besprechen und daran im Schulalltag zu arbeiten:
  • Wie geht es mir, wenn ich ausgelacht werde?
  • Wie geht es dem/der anderen, wenn ich ihn/sie auslache?
  • Respekt und Verständnis als eigene Bedürfnisse und die der anderen in der Gemeinschaft erkennen und ausdrücken können.
  • Jedem Menschen ist es wichtig, gehört und gesehen zu werden. Wie gehe ich damit um?
Im Frühjahr werden wir diese Bereiche nochmals evaluieren, um zu sehen, wie weit die getroffenen Maßnahmen im heurigen Schuljahr fruchtbar waren.