Von der Integration zur Inklusion:
Schüler/innen mit besonderen Bildungsbedürfnissen
 
„Alle sind gleich und alle sind verschieden, keiner wird ausgeschlossen."
(Ines Boban/Andreas Hinz)
 
Wir sind eine Schule, die eine Vielfalt an Begabungen als Bereicherung sieht,
Unterschiede erkennt und nutzt, sowie die Fähigkeiten der einzelnen Personen fördert.
Wir gestalten unser Angebot so, dass für alle Schüler/innen das Recht auf Bildung gewährleistet wird.
 
Schüler/innen mit besonderen Bildungsbedürfnissen:
 
Schüler/innen mit Beeinträchtigung (104/1992)
Schüler/innen mit spezifischen Lernstörungen(170/2010)
Schüler/innen mit anderen umschriebenen Entwicklungsstörungen, besonderen Bildungsbedürfnissen und mit Migrationshintergrund (Ministerialrichtlinie 27. Dezember 2012 und Ministerialrundschreiben Nr. 8 vom 6 März 2013)
 
Im Vordergrund steht der Mensch mit seinen Fähigkeiten und seinen individuellen Bedürfnissen, dem unter Einbezug der Umweltfaktoren und personenbezogenen Faktoren eine autonome Lebensplanung ermöglicht werden soll.
 
Unsere Aufgabe im inklusiven Erziehungskontext besteht darin,
·          die Fähigkeiten der Schüler/innen mit Beeinträchtigung im kommunikativen, sozialen, affektiven und kognitiven Bereich zu unterstützen und zu fördern.
·          durch präventive Maßnahmen dem Entstehen von Schwierigkeiten in Bezug auf das Recht auf Erziehung und Bildung vorzubeugen und deren Auswirkungen zu minimieren.
·          individualisierte und personalisierte Lernwege anzubieten und zu dokumentieren (IBP).
·          an Fortbildungen teilzunehmen.
·          eine/n Koordinator/in zu ernennen.
·          mit den Sprachenzentren zusammen zu arbeiten und deren zusätzliche Ressourcen fruchtbringend einzusetzen.
·          Übergänge von einer Bildungsstufe in die nächste möglichst reibungslos zu gestalten (FEP)
·          die Leistungen des Pädagogischen Beratungszentrums bei Bedarf in Anspruch zu nehmen
·          die Zusammenarbeit mit den Partner laut Programmabkommen zwischen Kindergarten, Schulen und territorialen Diensten zu suchen.
 
Aufgabenbereiche:
 
Inklusion kann nur gelingen, wenn sich alle Lehrpersonen für die Bildung mitverantwortlich fühlen und didaktische Kompetenzen im Umgang mit Schüler/innen haben. Die Verantwortung dafür liegt beim gesamten pädagogischen Team oder Klassenrat.
 
Die Integrationslehrpersonen nehmen in der Schulgemeinschaft eine wichtige Rolle für die Koordinierung der Tätigkeiten zur Umsetzung der Inklusion ein. Sie sind der Klasse zugewiesen und vollwertige Mitglieder im Klassenrat.
 
Die Mitarbeiter/innen für Integration sind dem/der Schüler/in zugewiesen, unterstützen die Lehrpersonen bei der Erstellung und der Durchführung von Erziehungs- bzw. didaktischen Maßnahmen. Sie nehmen an den Sitzungen in beratender Funktion ohne Stimmrecht teil.