· Hausaufgaben sollen selbst verantwortetes Lernen fördern und den Schülern und Schülerinnen die Möglichkeit geben, den Lernstoff zu festigen und zu vertiefen. Sie werden so gewählt, dass sie in der Regel ohne fremde Hilfe zu bewältigen sind. Rückmeldungen von Seiten der Eltern und der Schüler/innen sind für die weitere Planung bedeutsam.

· Die aufgewandte Zeit schwankt zwischen den einzelnen Schülern und Schülerinnen beträchtlich, deshalb soll es individuelle Abstufungen geben. Grundsätzlich ist zu bedenken, dass für dieselbe Arbeit zu Hause doppelt soviel Zeit benötigt wird als in der Schule.

· Die für die Hausaufgaben aufzuwendende Zeit für Grundschulkinder sollte in der Unterstufe täglich nicht mehr als eine halbe Stunde, in der Oberstufe nicht mehr als eine Stunde betragen.

· Dazu ist es notwendig, dass der Klassenrat die Aufgaben nach gemeinsamen Richtlinien verteilt. An Tagen mit Nachmittagsunterricht dürfen keine Hausaufgaben gegeben werden; auch bei Krankheit sind die Kinder von der Hausaufgabenpflicht befreit. Am Freitag Nachmittag sollten die Schüler/innen sehr wohl auch bei Hausaufgaben die    Lerninhalte üben und vertiefen.

· Ferien dienen der Erholung und sollen darum nicht mit schriftlichen Hausaufgaben belastet werden (Schüler/innen können aber zum Lesen, oder zur Beschäftigung mit Lernspielen angehalten werden).

· Die Schüler/innen sollen die Möglichkeit haben, die unterrichtsfreie Zeit für Spiel, Sport, Fremdsprachen und künstlerische Betätigungen zu nutzen.

· In den Sommerferien sind schriftliche Aufgaben nur in Absprache mit den betroffenen Eltern sinnvoll.