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Schulsprengel Sterzing I
  

Besondere Maßnahmen zur Umsetzung des Schulprogrammes auf Sprengelebene 

 

Beschluss des Schulrates Nr. 07/2009 – Anlage 1

 

Systematische Leseerziehung, grenzüberschreitend

Ziele/Schwerpunkte:

Ø        Lesemotivation – Entwicklung der motivationalen Basis des Lesens und Förderung einer stabilen Lesehaltung;

Ø        Lesetraining – Aufbau und Ausbau von Lesefertigkeiten, Lesegeläufigkeit und Lesestrategien;

Ø        Leseerziehung / literarische Bildung – Einführung in die literarische Kultur und Aufbau einer literarischen Rezeptionskompetenz / Persönlichkeitsentwicklung und Wertebildung;

 

Umsetzung:

 

Tätigkeitsplan im 2. Tätigkeitsjahr 2009/10:

 

September 2009           Impulsreferat (Dr. Holle)

Oktober 2009                Impulsreferat und Workshop: Leseprojekte und Schulentwicklung;

November 2009            Impulsreferat und Workshop: Lesen  und Elternarbeit;

Jänner 2010                  Impulsreferat und Workshop: Lesen und Medien;

März 2010                     Impulsreferat und Workshop: Diagnoseverfahren und Leseförderprogramme;

Mai 2010                       Impulsreferat und Workshop: Prävention von LRS durch Lesen und Schreiben;

 

Ø        Primäre Zielgruppe: alle Lehrpersonen der Grund- und Mittelschule ;

Ø        Errichtung einer Initiativgruppe, bestehend aus 10 Lehrpersonen aus Nordtirol und 10 Lehrpersonen aus dem Schulsprengel Sterzing I (GS + MS, bzw. HS);

Ø        Eltern;

 

Unterstützung:

Ø        Insgesamt 4 Impulsreferate für alle Lehrpersonen mit namhaften Experten aus dem deutschsprachigen Raum;

Ø        Impulsreferate mit Workshops für die oben genannte Initiativgruppe;

Ø        Praxismappe „Die ganze Schule liest“;

Ø        Trainingshefte „Lesefertigkeiten“, „Lesestrategien“, „Lesegeläufigkeit“;

Ø        Ausgewählte Literaturvorschläge in der Schülerbibliothek, mit den dazu passenden Fragenkatalogen;

 

Überprüfungsverfahren:

Periodische Überprüfungen in Form geeigneter Lesetests.

  

„Lesende Schule“

Ziele/Schwerpunkte:

Ø        Wie kann sich die/der Lernende optimal auf das Lernen vorbereiten;

Ø        Lesemotivation fördern;

 

Angebote der Schülerbibliothek „Dr. Karl Domanig“ Sterzing

Ø        Leserbezogene Öffnungszeiten während des Schuljahres und im Sommer;

Ø        Aktueller Medienbestand in der Schülerbibliothek in Sterzing mit Schwerpunkt Kinderliteratur bis ca. 11 Jahre;

Ø        Erweiterung des Medienbestandes an der Mittelschule in Gossensaß;

Ø        Bibliotheksstunden für Klassen in der Schülerbibliothek;

Ø        Besondere lesefördernde Maßnahmen während des Unterrichtsjahres;

Ø        Sommerleseaktion;

 

Überprüfungsverfahren:

Durch den Bibliotheksrat am Ende des Schuljahres.

Systematische Erhebung aller Daten.

  

„Forschende Kompetenzen fördern“

Ziele/Schwerpunkte:

Ø        Informationsveranstaltungen für Lehrpersonen zum Thema „Forschende Kompetenz“ (GS + MS) anbieten;

Ø        Fortbildungen für Lehrpersonen anbieten: Museum „Mensch und Natur“; Arbeit mit dem Forscherkoffer;

Ø        Erfahrungsaustausch;

Ø        Ankauf von Materialien

 

Welche Schritte sind notwendig:

September 2009                                                                 Planung der Vorhaben an den einzelnen Schulen;

Oktober 2009 bis Mai 2009                                                Durchführung der Initiativen in den Klassen;

 

Überprüfungsverfahren:

Vorstellung der Erfahrungen und von Arbeitsergebnissen im Lehrerkollegium.

  

Curriculare Planung _- Erarbeitung von „Selbstlernpaketen“

Ziele/Schwerpunkte:

Ø        Erstellung von „Selbstlernpaketen“, ausgehend von Kompetenzen im Personenbezogenen Lernplan eines jeden Schulkindes (GS + MS);

Ø        Möglichkeiten zur gemeinsamen Planung von „Selbstlernpaketen“ anbieten;

Ø        Erfahrungsaustausch;

Ø        Ernennung von einer Koordinatorin (Bereich Deutsch, Geschichte, Geografie, Naturkunde und Mathematik);

 

Welche Schritte sind notwendig:

September 2009                                                                 Planung der Workshops;

Oktober 2009 bis Mai. 2010                                               3 Workshops;

 

Überprüfungsverfahren:

Vorstellung der Erfahrungen und von Arbeitsergebnissen im Lehrerkollegium.

  

„Hospitationsnetz im Schulsprengel“

Ziele/Schwerpunkte:

Ø        Eine erweiterte Möglichkeit zur persönlichen Fortbildung schaffen;

Ø        Erweiterung und Überprüfung des persönlichen Handlungsrepertoires im schulischen Handeln;

Ø        Besseres gegenseitiges Kennlernen innerhalb des Kollegiums;

Ø        Einblicke in schulisches Tun über die Schulstufen hinaus ermöglichen;

Ø        Ideen-  und Materialaustausch anregen;

Ø        Feedback geben.

 

Welche Schritte sind notwendig:

Vor der Durchführung:      Meldung der geplanten Hospitation an die Direktion;

 

Überprüfungsverfahren:

Inanspruchnahme (Häufigkeit) des Angebotes feststellen.

  

Ich fühle mich wohl in meiner Haut - Bewegte Schüler – Bewegte Köpfe

Ziele:

Ø        Kinder brauchen Bewegung, sie sind keine Sitzenbleiber;

Ø        Bewegung und Konzentration hängen in der Regel eng zusammen;

Ø        Bewegter Unterricht (durch eingebaute Bewegungsphasen) steigert die Lern- und Leistungsfähigkeit;

Ø        Kinder brauchen vielfältige Bewegungserfahrungen;

Projektumsetzung:

Ø        In den Klassen:
angepasstes Sitzmaterial für jedes Kind garantieren und öfters kontrollieren;
dynamische Sitzmöglichkeiten anbieten;
regelmäßige Bewegungsphasen in den Unterricht einbauen (Zeiten werden auf dem Stundenplan vermerkt);
diverse Bewegungsanleitungen werden von der Direktion zur Verfügung gestellt;

Ø        In den Pausen:
Vorhandensein von Sportsäcken mit ausgesuchten Materialien und Spielen;
systematischer Einsatz dieser Spiele in den großen Pausen;

Ø        Im Turnunterricht:
 Projekte der Schulstelle: z.B.: Jonglieren, Sportwoche, usw.;

Ressourcen:

Ø        Materialspesen für die Sportsäcke über den Sprengelhaushalt;

 

Ich fühle mich wohl in meiner Haut - Gesunde Ernährung

Ziele:

Ø        Wissen um gesunde Ernährung (Kinder, Eltern, Lehrpersonen);

Ø        sichtbare Ergebnisse in den Klassen erzielen;

Ø        die Schulstelle geht nach Möglichkeit gemeinsam und aufeinander abgestimmt vor;

Ø        Nachhaltigkeit;

Projektumsetzung:

Ø        Ernennung einer Projektleiterin, oder eines Projektleiters an jeder Schulstelle im Frühjahr 2008,
sie koordiniert die Initiativen im Bereich „Gesunde Ernährung“,
erstellt ein gemeinsames Jahresprogramm für die Schule (mit Initiativen verteilt auf den gesamten Jahresverlauf;
stellt die Kontakte für die Schulstelle nach außen her,
beobachtet die Nachhaltigkeit;
wichtig dabei: Elterninformation;
alle Schüler/innen, Lehrpersonen und auch Eltern beteiligen;

Ressourcen:
Fachschule für Land- und Forstwirtschaft mit dem Programm „Fühlen wie es schmeckt“;

Ø        Überstundenvergütung für die Projektleiter/innen;

Ø        ev. Workshop – Ideenbörse für die Projektleiter/innen.

  

Ich fühle mich wohl in meiner Haut – „Faustlos“

Ziele/Schwerpunkte:

Ø        Gewaltprävention durch Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen (siehe: www.faustlos.de)

Ø        Empathieförderung;

Ø        Impulskontrolle;

Ø        Umgang mit Ärger und Wut;

 

Projektumsetzung:

Ø        Arbeit mit den „Faustlos“- Materialien in den Klassen der Grundschulen;

 

Beteiligte Schulen/Klassen:

Alle Grundschulen

 

Überprüfungsverfahren:

Rückmeldungen aus einzelnen Klassen.

  

„Schwimmunterricht“

Ø        Anmerkung: Für diesen Schwerpunkt im Schulprogramm der letzten Jahre muss aufgrund der Schließung des Hallenbades in Sterzing auf Hallenschwimmbäder in den verschiedenen Hotels der Gemeinden  Brenner u. Ratschings ausgewichen werden. Folgende Schulstellen führen im Schuljahr 2009/10 Kurse zum Thema „Bewegung im Wasser“ für Nichtschwimmer durch:
GS Gossensaß,
GS Außer- u. Innerpflersch,
GS Sterzing/K.Domanig,
GS Sternbach.

 

 „Teilnahme an Sportwettkämpfen“

Ziele/Schwerpunkte:

Ø        Eigene Leistungsgrenzen erfahren und erkennen;

Ø        Sich messen im fairen Wettkampf;

Ø        Gemeinsam Leistungen erleben und schätzen;

 

Teilnahme an Wettkämpfen:

 

Datum:

Veranstaltung:

Schule:

02.10.2009

Die ganze Klasse läuft

Grundschule Gossensaß

19.10.2009

Fußballturnier

Mittelschule Gossensaß

19.11.2009

Floorball gemischt

Mittelschule Gossensaß

01.12.2009

Basketballturnier

Mittelschule Gossensaß

29.01.2010

Schi Alpin Bezirksmeisterschaft

Mittelschule Gossensaß

02.02.2010

Rodelmeisterschaften

Grund- und Mittelschule

03.02.2010

Schi Nordisch Landesmeisterschaft

Mittelschule Gossensaß

08.02.2010

Schi Alpin Landesmeisterschaft

Mittelschule Gossensaß

24.02.2010

Volleyball

Mittelschule Gossensaß

April

Tanzolympiade

Mittelschule Gossensaß

06.05.2010

Leichtathletik Bezirksmeisterschaft

Mittelschule Gossensaß

14.05.2010

Leichtathletik Landesmeisterschaft

Mittelschule Gossensaß

 

 

Teilnahme an den Wettbewerben;

Ergebnislisten.

 

„Neigungsgruppe Schulchor“

Ziele/Schwerpunkte:

Ø        Die Freude an Musik und Gesang sollte eine besondere, qualitativ hochwertige Förderung erfahren;

Ø        Eine gezielte Stimmbildung ist gerade im Grundschulalter von besonders nachhaltiger Bedeutung;

Ø        Erweiterte Körpererfahrungen werden möglich, indem der eigene Körper als Instrument erfahrbar gemacht wird;

Ø        Über die Teilnahme am Projekt erwerben die Kinder ein Bildungsguthaben, das ihnen hinsichtlich des obligatorischen Gesangsunterrichtes in der Musikschule (Voraussetzung für die Erlernung eines Instrumentes), angerechnet wird;

Ø        Lehrer/innen der Grundschule bringen sich aktiv ein und tragen Mitverantwortung für das Gesamtergebnis;

 

Organisatorisches:

Für eine Stunde pro Woche bilden wir im Rahmen des Wahlunterrichtes klassenübergreifende Neigungsgruppen an der Schulstelle:

·          GS Sterzing „Dr. Karl Domanig“ - 4 Gruppen:

 

Erste Meilensteine:

  

Überprüfungsverfahren:

Die beiden Direktoren der Musikschule und des Schulsprengels koordinieren und überwachen die geplanten Tätigkeiten, bzw. machen Verbesserungsvorschläge.

  

Sprachkurse für Migranten - Grund- und Mittelschüler/innen“

1. Gruppe: Anfänger

Ziele/Schwerpunkte:

Ø        Außerhalb der Unterrichtszeit, d. h. an zwei Nachmittagen pro Woche werden Sprachkurse in Deutsch angeboten (2 x 1,5 Stunden);

Ø        Elementarer Sprachaufbau in Deutsch im Zusammenhang mit Alltagssituationen;

Ø        Wortschatzübungen;

2. Gruppe: Leicht fortgeschritten

Ziele/Schwerpunkte:

Ø        Außerhalb der Unterrichtszeit, d. h. an zwei Nachmittagen pro Woche werden Sprachkurse in Deutsch angeboten (2 x 1,5 Stunden);

Ø        Sprachaufbau in Deutsch;

Ø        Wortschatzübungen;

Ø        Vorbereitung auf schulische Inhalte;

Ø        Vertiefung schulischer Inhalte;

 

Organisatorisches:

Ø        Planung in Zusammenarbeit mit dem Schulverbund Wipptal;

Ø       Anmeldungen im September 2009;

Ø       Organisation des Transportes;

Ø       Beginn der Sprachkurse im Oktober 2009;

 

Überprüfungsverfahren:

Rückmeldungen der Lehrpersonen.