Beschluss des Schulrates Nr. 04/2012 – Anlage 3
 
Die Höchstzahl an Lehrausgängen ist während eines Schuljahres auf 10 beschränkt.
Für die Durchführung von unterrichtsbegleitenden Tätigkeiten, welche über die normale Unterrichtszeit eines Schultages hinausgehen, dürfen insgesamt nicht mehr als 6 Schultage (bei besonderen Projekten 9 Tage) während eines Schuljahres beansprucht werden.
·                Diese Materie wird durch den Beschluss der Landesregierung vom 29. Juni 1998, Nr. 2867 geregelt.
·                Unterrichtsbegleitende Veranstaltungen sind Unterrichtsformen, bei denen die Schüler/innen außerhalb des Schulareals unter der pädagogischen Leitung und Verantwortung der Schule Tätigkeiten durchführen. Unterrichtsbegleitende Veranstaltungen ergänzen und vertiefen den lehrplanmäßigen Unterricht durch unmittelbaren Kontakt mit der gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Wirklichkeit, sowie durch direkte Beobachtungen der Natur; sie regen auch zur körperlichen Ertüchtigung und zur Pflege der Gemeinschaft an.
·                Die unterrichtsbegleitenden Veranstaltungen stimmen mit den Zielsetzungen im Schulprogramm der Schule überein. Demzufolge ist die Teilnahme für Schüler/innen und Lehrpersonen verbindlich.
·                Alle unterrichtsbegleitenden Veranstaltungen werden von den Lehrpersonen sorgfältig geplant und unter ihrer persönlichen Verantwortung und Leitung durchgeführt.
·                Den begleitenden Lehrpersonen stehen die Außendienstvergütungen und die Rückvergütung der Fahrtspesen zu.
·                Auch Schülereltern können zur Teilnahme an den schulbegleitenden Veranstaltungen eingeladen werden.
 
Beschluss des Schulrates Nr. 4. vom 15.10.2001:

Richtlinien zur Durchführung von schulbegleitenden Tätigkeiten

1.               Als unterrichtsbegleitende Tätigkeiten im Pflichtschulbereich gelten: Lehrgänge, Lehrausflüge, Sport- und Wandertage, Fach und Projekttage, sowie schulstufenübergreifende Projekte, Projekte der Europäischen Union, Schulpartnerschaften, Klassenpartnerschaften und Schüleraustausche.
2.               Für die Durchführung von unterrichtsbegleitenden Tätigkeiten, welche über die normale Unterrichtszeit eines Schultages hinausgehen, dürfen insgesamt nicht mehr als 6 Schultage (bei besonderen Projekten 9 Tage) während eines Schuljahres beansprucht werden.
3.               Die Klassenlehrkräfte, eventuell Lehrkräfte der zweiten Sprache und Religion begleiten die Schüler/innen. Sie verpflichten sich die Verantwortung über die Führung und die Aufsicht zu übernehmen.
4.               Für die Fahrten dürfen – mit Ausnahme von Fahrrädern – keine Privatfahrzeuge benützt werden. Die Benützung von Taxis und anderen öffentlichen Verkehrsmitteln ist gestattet.
5.               Über die unterrichtsbegleitenden Tätigkeiten, welche die normale Unterrichtszeit überschreiten, bzw. bei Benutzung von Fahrzeugen, müssen die Eltern bzw. die Erziehungsberechtigten rechtzeitig in Kenntnis gesetzt werden. Eine schriftliche Zustimmung ist einzuholen.
6.               Der Gesamtaufwand je Schüler/in ist in bescheidenem Ausmaße zu halten.
7.               Unterrichtsbegleitende Tätigkeiten müssen von der Lehrkraft gut vorbereitet werden und bedürfen einer vorhergehenden Genehmigung durch die Direktion der Schule.
8.               Lehrgänge dienen der Förderung von Kulturkenntnissen und der Vertiefung von Unterrichtsthemen. Sie können eine oder mehrere Unterrichtsstunden eines Schultages umfassen und werden vom Lehrpersonal geplant und unter ihrer persönlichen Verantwortung durchgeführt. Eine Meldung an die Direktion muss erfolgen.
9.               Die Höchstzahl an Lehrausgängen ist während eines Schuljahres auf 10 beschränkt.
10.            Wanderungen können zwischen dem ersten Schultag und eine Woche vor Unterrichtsschluss angesetzt werden. Wanderungen in der näheren Umgebung werden besonders befürwortet.
11.            Alle unterrichtsbegleitenden Tätigkeiten beginnen und enden am Ort, in welchem die Schule ihren Sitz hat.
12.            Lehrausgänge und Lehrausflüge im Bereich der Grundschule werden auf das Territorium Region Trentino Südtirol und das Bundesland Tirol beschränkt. Für die Mittelschule wird dieses Territorium auf den Umkreis München bis Venedig ausgedehnt.
13.            Der Besuch örtlicher Bibliotheken und Sportanlagen fällt nicht unter die obigen quantitativen Beschränkungen
Der Direktor wird ermächtigt, alle schulbegleitenden Veranstaltungen, sofern sie obigen Kriterien entsprechen und mit dem Schulprogramm übereinstimmen, zu genehmigen.