Beschluss des Schulrates Nr. 04/2012 – Anlage 4

Grundsätze:

·                Der Wahlbereich ist Teil des Schulprogramms.
·                Die Schule hat die Pflicht ein Wahlangebot zu erstellen.
·                Die Definition des Wahlangebotes orientiert sich an den Interessen der Schüler/innen und dient der Erweiterung des Bildungsangebotes. Das Angebot hat Bildungswert im Sinne der Leitideen der Schule. Die Ziele, die damit verfolgt werden, sind im Schulprogramm verankert.
·                Die Schülerinnen und Schüler, sowie deren Eltern werden in die Bedarfserhebung eingebunden.
·                Die Angebote im Wahlbereich können sich über kurze (1 – 2 Monate), mittlere (2 – 4 Monate) und lange Zeiträume (1 Semester – 1 Jahr) erstrecken.
·                In der Regel beginnt die Schule mit den Wahlangeboten Anfang Oktober und endet damit Ende Mai.
·                In der Planung der Angebote achtet die Schule darauf, dass die Angebote aneinander anknüpfen. Die Schülerinnen und Schüler sollen die Möglichkeit erhalten, durchgehend das Wahlangebot zu nutzen.
·                In der Gesamtplanung berücksichtigt die Schule die Interessen der außerschulischen Anbieter. Sie stimmt die Angebote aufeinander ab und bindet eventuell externe Ressourcen durch das Integrieren außerschulischer Angebote in das Angebot der Schule ein.
·                Die Schule erstellt unter Berücksichtigung der Vorschläge der Eltern ein überschaubares Angebot, definiert die Zeiträume, in denen die Angebote stattfinden, legt die entsprechenden Stundenpläne fest und bringt das Wahlangebot den Schülern bzw. Schülerinnen und deren Eltern zur Kenntnis. Die Schülereltern teilen der Schule bis Ende April mit, an welchen Angeboten ihre Kinder teilnehmen. Dies ist für die Organisation der Schülerbeförderung, der Mensa und in der Mittelschule für die Bildung der Lehrstühle notwendig.
·                Die Schule erhält für die Angebote im Wahlbereich ein Kontingent an Ressourcen und zwar 1 Lehrerwochenstunde pro Klasse. Diese ist bereits im funktionalen Plansoll enthalten. Erstellt die Schule auf Grund des festgestellten Bedarfes ein umfangreicheres Angebot, besteht die Möglichkeit, um zusätzliche Ressourcen anzusuchen.
·                Bei der Berechnung der zusätzlichen notwendigen Ressourcen wird von einer durchschnittlichen Schülerzahl von 15 pro Gruppe ausgegangen.