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Allgemeines

Bis zur Einführung der Pflichtschule unter der Kaiserin Maria Theresia 1774 hing es weitgehend von der Initiative der einzelnen Gemeinden ab, ob es im Ort überhaupt eine Schule gab oder nicht.
Eine erste Schulordnung erließ Erzherzog Ferdinand am 16. Dezember 1586. Darin ermahnte er die Lehrer, die Schulkinder nicht aus Zorn und Ungeduld mit Fausthieben zu bestrafen, sie an den Haaren herumzureißen oder ihnen auf den Kopf zu schlagen. Er empfahl vielmehr, unartige Schüler mit Ruten nach Gebühr zu bestrafen, und zwar die Mädchen getrennt von den Knaben.
Erzherzog Ferdinand hat sich sicher deswegen schulischer Probleme angenommen, weil es in  Tirol bereits vielerorts Unterricht gegeben hat. Die Quellen geben allerdings keine Auskunft darüber, inwieweit bereits in Niedervintl, Weitental, Obervintl und Pfunders Schule gehalten wurde. Wie auch in vielen anderen Gemeinden Tirols, hat wahrscheinlich der Pfarrer oder Mesner die Kinder notdürftig unterrichtet.

Über die Unterbringung der Schulräume und Baugeschichte 

Schule zur Zeit des Faschismus