Befehle des Menübands überspringen
Zum Hauptinhalt wechseln
Anmelden
​Wie setzen wir die Rahmenrichtlinien und gesetzlichen Vorgaben um?


Fach/Schulcurriculum   -> siehe Anhang

Das Schulcurriculum gibt Orientierung zu den Inhalten und Kompetenzen, für die die Schule Schwerpunkte setzt. Es wird im Entwicklungsprozess an die aktuellen Erfordernisse angepasst.

Gliederung der Unterrichtszeit

·      Die Unterrichtszeit wird in Kernbereich, Pflichtquote und Wahlbereich eingeteilt.

·      Die Einheiten des Kernbereiches werden auf die verschiedenen Fächer wie folgt aufgeteilt:

 

 

1. Klasse

2. Klasse

3. Klasse

Religion

2

1

2

Literarische Fächer

9+1

9+1

9+1

Italienisch 2. Sprache

4+1

4+1

4+1

Englisch

2

3

2

Mathematik/Naturwissenschaften

6

6

6

Musik

2

2

2

Technik

2

2

2

Kunst

2

2

2

Bewegung und Sport

2

2

2

Pflichtquote

2

2

2

Insgesamt

34

34

34

 

·   Für die Mittelschule Neumarkt/Salurn wurde vom Schulrat die Mindestunterrichtszeit von 986 Jahresstunden festgelegt.

·    Die Schule nutzt die gesetzlich vorgesehene Möglichkeit zur Reduzierung einzelner Fächer und Tätigkeiten um maximal 20% und zur Verschiebung der Jahresstundenkontingente der einzelnen Fächer innerhalb der drei Mittelschuljahre.

 

Stundeneinteilung Vormittag: Mittelschule Neumarkt und Salurn 

 

 

Zeit

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

1. Stunde

07.50 - 08.40

Kernunterricht (KU)

 

2. Stunde

08.40 - 09.30

3. Stunde

09.30 - 10.20

Pause

 

 

 

 

 

 

4. Stunde

10.35 - 11.25

Kernunterricht (KU)

 

5. Stunde

11.25 - 12.15

6. Stunde

12.15 - 13.05

    

Nachmittag: Mittelschule Neumarkt

 

 

 

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

7. Stunde

14.20 – 15.10

WPF/Wahl

WPF/KU

 

WPF/KU

 

8.Stunde

15.10 – 16.00

WPF/Wahl

WPF/KU

 

WPF/KU

 

9. Stunde

16.20 – 17.10

WPF/Wahl

 

 

 

 

10.Stunde

17.10 – 18.00

WPF/Wahl

 

 

 

 

 

Nachmittag: Mittelschule Salurn

 

 

 

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

7. Stunde

14.10 – 15.00

 

WPF

 

KU

 

8.Stunde

15.00 – 16.50

 

WPF

 

KU

 

 

Die der Schule vorbehaltene Pflichtquote – „Wahlpflichtbereich“

Die mit dem Schuljahr 2016/17 eingeführte und nachfolgend beschriebene Organisationsform des Wahlpflichtbereichs wird zurzeit evaluiert und gegeben Falls angepasst.

· Der Wahlpflichtbereich dient zur Ergänzung und Vertiefung des curricularen Unterrichts, der Begabungsförderung, dem Aufholen von Lernrückständen und dem Durchführen von besonderen Projekten und Lernkreisen.

·  Das Wahlpflichtangebot orientiert sich an den Bildungszielen der Schule und greift insbesondere auch die fächerübergreifenden Bereiche auf.

·  Die Anerkennung von außerschulischen Angeboten im Bereich der Pflichtquote ist für den Besuch der Musikschule und den Angeboten der akkreditierten Vereine und Bildungsträger auf Antrag der Eltern im Ausmaß von 34 Stunden/Schuljahr möglich.

·   Die Wahlpflichtangebote sind klassenübergreifend und werden in Neumarkt am Dienstag- (Klassen A, B, C) bzw. Donnerstag-Nachmittag (Klassen D, E, F), sowie in Salurn am Dienstagnachmittag angeboten. Sie umfassen jeweils die beiden Unterrichtseinheiten am betreffenden Nachmittag.  Einige Angebote finden auch am Montagnachmittag statt.

·    Jedes Angebot umfasst 8 Nachmittage/Wochen zu je 2 Einheiten, insgesamt also 16 Unterrichtseinheiten zu 50 Minuten.

·    Im Laufe des Schuljahres finden 4 Blöcke (Sept.-Nov., Nov.-Jan., Feb.-Apr., Apr.-Jun.) statt.

·  Die Inhalte werden jährlich vom Lehrerkollegium vereinbart und scheinen im Jahresplan der schulischen Tätigkeiten auf.

·    Die Schule bringt die Liste der Angebote den Schülern und Eltern zur Kenntnis.

·    Die Schülerinnen und Schüler wählen die Angebote, indem sie für jeden der 4 Blöcke ihre Prioritäten angeben.

·  Die Zuteilung zu den Angeboten erfolgt durch die Arbeitsgruppe „Wahlpflicht“, wobei versucht wird, die Prioritäten der Schüler/innen soweit wie möglich und über das Schuljahr ausgeglichen zu berücksichtigen.

·   Schülerinnen und Schüler, die ein anerkanntes außerschulischen Bildungsangebot regelmäßig besuchen, können sich auf Antrag der Eltern von zwei der vier Blöcke befreien lassen.

·   Die Bewertung der Wahlpflichtangebote erfolgt mit einer einzigen Note am Ende des Schuljahres.

 

Wahlbereich

Für den Wahlbereich gelten dieselben Angebote des Wahlpflichtbereiches. Sofern ein/e Schüler/in im selben Block ein zweites Angebot besucht, oder trotz Anerkennung eines außerschulischen Bildungsangebotes ein schulisches Angebot besucht, wird dieses als Wahl-Angebot geführt und bewertet.

 

Zusammenarbeit mit außerschulischen Bildungsträgern

Zahlreiche Vereine und Institutionen nutzen schulische Räumlichkeiten und Einrichtungen für Angebote am Nachmittag und in Ferienzeiten. Gelegentlich bringen sich außerschulische Bildungsträger auf Einladung der Schule zu bestimmten Themen auch in Unterrichtsprojekten ein.

Im Rahmen der Pflichtquote (Wahlpflichtbereich) werden neben jenen der Landesmusikschule weitere Angebote akkreditierter außerschulischer Bildungsträger anerkannt.

 

Fächerübergreifendes Lernen

Wir greifen im Unterricht aktuelle Themen aus Gesellschaft und Umwelt auf und behandeln sie als Klassenrat fächerübergreifend. Dabei greifen wir auch Themen und Fragen auf, die von Schülerinnen und Schülern kommen.

In den dritten Klassen bereiten alle Schülerinnen für die Abschlussprüfung ein selbstgewähltes Thema fächerübergreifend auf. Dabei werden sie von den Lehrpersonen beraten und unterstützt.

 

Lernberatung

Jeder Schülerin / jedem Schüler wird eine Lehrperson als Lernberater/in durch den Klassenrat zugeteilt. Ein Teil der Lernberatung erfolgt bei den Schülersprechtagen.

Bei Bedarf oder auf Anfrage führt der/die Lernberaterin die Gespräche mit Schüler/-innen und Eltern und verfolgt und koordiniert eventuelle weitere unterstützende Schritte.

Die Form und Organisation der Lernberatung wird in den jeweiligen Klassenräten vereinbart und im Jahresplan festgehalten.

 

Dokumentation der Lernentwicklung und Kompetenzerweiterung

Jeder Klassenrat beschließt die Kriterien und Modalitäten für die Dokumentation der Lernentwicklung und Kompetenzerweiterung der Schüler/-innen und hält sie im Jahresplan fest. Die Beschreibung der Lernentwicklung im Bewertungsbogen erfolgt in Form eines Kompetenzrasters.

 

Integration und Inklusion

Wir suchen nach Möglichkeiten, Schule und Unterricht zunehmend so zu gestalten, dass jede Schülerin und jeder Schüler die seinem Bedarf entsprechenden Fördermaßnahmen erhält und gemeinsames und individuelles Lernen für alle möglich ist. Dies gilt sowohl für Schülerinnen und Schüler mit Beeinträchtigungen wie mit Migrationshintergrund, aber auch mit anders begründeten, auch zeitlich begrenzten Lern- oder Verhaltensschwierigkeiten.

o   Nach Möglichkeit werden bereits bei der Klassenbildung besondere Bedürfnisse berücksichtigt.

o   Die der gesamten Klasse zugeteilten Integrationslehrkräfte beraten in Bezug auf die unterschiedlichen Bedürfnisse und planen und organisieren gemeinsam mit den Fachlehrpersonen geeignete Lern- und Sozialformen, die die Integration unterstützen.

o   Räumlichkeiten und Ausstattung werden nach Möglichkeit den Erfordernissen angepasst. Dazu werden eigene materielle und finanzielle Ressourcen zur Verfügung gestellt.

o   Lern- und Kompetenzziele werden bei Bedarf vom Klassenrat differenziert festgelegt, gegebenfalls auch zeitlich oder auf bestimmte Lernbereiche begrenzt.

o   Spezifische Maßnahmen und differenzierte (Teil-)Ziele für einzelne Schüler/innen werden bei Bedarf im Individuellen Bildungsplan (IBP) festgehalten.

o   Ziel für alle Schüler ist die weitest gehende Selbstständigkeit im Rahmen der individuellen Möglichkeiten, sowie Selbstverantwortung für den eigenen Lernprozess und Mitverantwortung im Klassenverband. Dazu eignen sich auch Helfer- und Tutorensysteme unter den Schülerinnen und Schülern.

o   Die Zusammenarbeit mit Eltern und externen Diensten und Experten wird gepflegt.

o   Bei Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund - ohne, oder mit geringen Kenntnissen der Unterrichtssprachen - wird eng mit den Sprachzentren des Schulamtes zusammengearbeitet, um möglichst rasch den sprachlichen Anschluss und die Integration im Unterricht zu ermöglichen.

o   Schulübertritte, Berufswahl und weitere Lebensplanung werden frühzeitig thematisiert und vorbereitet.

 

Schulabsentismus - Unterstützung durch individuelle Projekte

·      Die Klassenräte können auch individuelle Projekte im Sinne des Beschlusses der Landesregierung vom 16.03.2012, Nr. 755 („Richtlinien für die Durchführung von mehrtägigen Betriebserkundungen und Praktika an den deutschsprachigen und ladinischen Mittel- und Oberschulen“) planen und durchführen.

·      Zu diesem Zweck schließt die Schule auch Kooperationen mit außerschulischen Trägern, z.B. Sozialgenossenschaften, oder Betrieben.

·      Diese Projekte ermöglichen den Schülerinnen und Schülern, der Arbeitswelt zu begegnen und dienen sowohl als Orientierungsmaßnahmen für die Schul- und Berufswahl, als auch als Maßnahme gegen frühzeitigen Schulabbruch.

·      Dauer, Inhalt, Anzahl und Form der Praktika werden vom jeweiligen Klassenrat in Zusammenarbeit mit den Eltern festgelegt, ebenso Möglichkeiten der Anerkennung der Praktikumserfolge. Der Klassenrat bestimmt aus seinen Reihen einen Koordinator, welcher das Praktikum begleitet und als Ansprechpartner für alle Beteiligten fungiert.

 

Begabungsförderung

Dem individuellen Förderbedarf von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Begabungen in einzelnen oder mehreren Bereichen wird durch besondere Maßnahmen entsprochen. Zu diesen Maßnahmen zählen:

o   Schaffen von Arbeitsumgebungen und Lernsituationen, die ermöglichen, dass Schüler/-innen ihren Fähigkeiten und ihrem Lerntempo entsprechend gefördert werden und nicht in ihrem Engagement erlahmen

o   Organisation und Teilnahme an spezifischen Förderangeboten

o   Spezielle Angebote im Wahl- oder Wahlpflichtbereich

 

Gestaltung von Übergängen

 

Zusammenarbeit mit der Grundschule:

·      Ziel der Zusammenarbeit mit der Grundschule ist die erzieherische und pädagogisch-didaktische Kontinuität.

·      Möglich sind etwa:

o   Kontakte, die den Grundschülern die Institution Mittelschule bekannt machen

o   Kontakttreffen zwischen den Lehrpersonen der beiden Schulstufen und zwar vor und nach dem Übertritt der Kinder in die Mittelschule

o   Aussprachen über die Rahmenrichtlinien und Schulcurricula

o   gemeinsame Veranstaltungen geselliger und kultureller Natur

o   gemeinsame Fortbildungsveranstaltungen

·      Die Maßnahmen werden zwischen den Lehrkräften der 5. Klasse Grundschule und denen der 1. Klasse Mittelschule geplant.

 

Kontakte zur weiterführenden Schul- und Berufswelt

·      Ein besonderes Anliegen ist es, die Jugendlichen im Laufe der Mittelschuljahre bei der Schul- und Berufswahl zu begleiten und zu unterstützen.

·      Als Möglichkeiten hierfür bieten sich unter anderem an:

o   Kennenlernen der weiterführenden Schulen

o   Besuch und Organisation von entsprechenden Informationsmessen und –Veranstaltungen

o   Zusammenarbeit mit dem Amt für Ausbildungs- und Berufsberatung

o   Besichtigung von Betrieben innerhalb und außerhalb des Dorfes

o   Betriebspraktika

·      Die entsprechenden Tätigkeiten werden von der Arbeitsgruppe Berufsorientierung, von den Klassenräten und den Fachlehrkräften geplant und, sowohl im Kernunterricht, wie auch im Rahmen der Pflichtquote oder Wahlbereich  angeboten.​