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Besondere Kennzeichen

Die Montessori – Grundschule öffnete am 1.September 1999 ihre Tore. Dies als Folge von Lehrgängen des Pädagogischen Instituts und einer Initiative von Eltern und Lehrern, die die Errichtung einer privaten Montessori – Schule ins Auge fasste.

An dieser Direktion hatten zu diesem Zeitpunkt neben der Direktorin weitere sieben Lehrerinnen eine Montessori – Ausbildung absolviert. Die private Initiative scheiterte. Die Direktorin intervenierte im Schulamt und in der Landesregierung und schlug die Errichtung eines Montessori – Klassenzuges an ihrer Direktion vor. Dieses Anliegen wurde genehmigt.

Obgleich die Hürden immens waren, startete diese Schule im Schuljahr 1999–2000 mit einer jahrgangsgemischten Klasse von 22 Kindern.

Es handelt sich bei dieser Schule um eine Bezirksschule. Dies bedeutet, dass wir Kinder aus den fünf Einzugsbereichen von Vahrn, Brixen/Stadt, Klausen I und II und Brixen/Milland aufnehmen müssen.

Das Schulamt propagierte die Schaffung einer Grundschule mit einem Klassenzug.

In der Zwischenzeit aber ist die Nachfrage so gestiegen, dass wir ab dem Schuljahr 2004/2005 zwei Klassen bilden durften und im Schuljahr 2007/2008 drei 1. Klassen; derzeit sind an der Grundschule 192 Kinder.

Mittlerweile wurden in Südtirol fünf Bezirksschulen errichtet. Wir dürfen darauf stolz sein, die Impulsgeber, Motoren und ständigen Berater dafür gewesen zu sein.

Die besondere Form des Unterrichts zeichnet sich durch die

tiefe Achtung vor dem Kind aus und

die Überzeugung, dass Menschen lernen wollen, vorausgesetzt sie

finden die förderliche vorbereitete Umgebung.

In der Montessori – Schule stehen Disziplin und Ordnung im Vordergrund. Die Art, dies zu erreichen, ist von Liebe und Zuwendung zum Kind geprägt. Die kosmische Erziehung, die den Kindern von klein auf verdeutlicht, dass alles Leben auf der Welt zusammenhängt und letztendlich voneinander abhängt, bildet die Grundlage dieser Haltung. Die Montessori – Schule fördert die maximale Autonomie der Kinder und verlangt von diesen Leistung. Leistung ist nicht nur selbstverständlich, sondern grundlegend notwendig und eng gekoppelt an den Begriff der Arbeit.

Das Schulhaus
Die Montessori – Schule verfügt im Schulhaus „Msgr.Tschurtschenthaler“ über die nachstehenden Räume: 
Erdgeschoss: Dort sind Lehrerinnenzimmer, drei Klassenräume, Turnhalle, Bibliothek.
Erstes Stockwerk: Dort sind sieben Klassenräume untergebracht.

Erweiterung des Schulhauses:
Nach intensiven Gesprächen entschloss sich die Gemeindeverwaltung dazu, im Zeitraum April – September 2010 das Schulhaus um sechs Klassenräume zu erweitern und die Bibliothek neu zu erbauen. 


Lehrmittelbestand
Die Montessori – Schule hat in den ersten fünf Jahren ihres Bestehens von der Landesregierung pro Jahr 10.000 € für den Ankauf der Entwicklungsmaterialien erhalten.

Die Gemeindeverwaltung hat in den vergangenen Jahren laufend die Räumlichkeiten an die besonderen Erfordernisse angepasst. Zudem hat die Gemeindeverwaltung das geeignete Mobiliar angekauft. Sollte die Schule weiterhin vergrößert werden, wird die Schule sich erneut an die richtige Stelle wenden.

Ausspeisung
Die Montessori – Schule ist eine Fünf – Tage – Schule. Dies bedeutet, dass die Kinder am Dienstag und Donnerstag Nachmittag Unterricht haben und dass der Samstag schulfrei ist. An den beiden Tagen mit Nachmittagsunterricht nehmen ungefähr 180 Kinder in der nahe gelegenen Mittelschule „M.Pacher“ das Essen ein. 


Kinder mit Migrationshintergrund
Einige Kinder der Schule kommen aus den verschiedenen Ländern der Erde. Viele von ihnen weisen sehr große Mängel in den beiden Landessprachen auf. Die Schule unternimmt große Anstrengungen, um die Kinder einzugliedern.