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Unsere Jahresthemen
 

1.    Dorfgeschichte erleben
 
Es war einmal … so fangen viele Geschichten an. Auch die unsere könnte so beginnen. Es war einmal im Matschertal...
Im heurigen Schuljahr wollen wir uns auf eine Zeitreise in die Vergangenheit begeben. Wir werden uns auf den Weg machen, Bekanntes und weniger Bekanntes in Matsch zu entdecken. Soweit es uns möglich sein wird, möchten wir uns auf die Suche nach den Anfängen unseres Dorfes machen. Was hat dieses Tal und sein Dorf im Laufe der Jahrhunderte erlebt, welcher Wandel hat sich mit der Zeit vollzogen? Wer sind wir heute?

In der Literatur, im Internet, bei Experten, am meisten aber vor Ort und bei jenen Menschen, die selbst ein Stück Matscher Geschichte geschrieben haben, wollen wir eine Antwort auf unsere Fragen finden. Durch die Gespräche mit den älteren Menschen des Dorfes sollen alte Erinnerungen wach gerufen und für die Zukunft dokumentiert werden. Gleichzeitig sollen Beziehungen zwischen Jung und Alt entstehen und wachsen.

Passend zu unserem Jahresthema sind auch einige Wanderungen geplant, die uns an jene Plätze führen sollen, wo jüngere oder ältere Matscher Geschichte stattgefunden hat. Die erste Wanderung führt uns gemeinsam mit den Eltern auf die Gonda Alm, von wo aus wir das Matschertal in seiner ganzen Schönheit bewundern werden. Bei einer weiteren Exkursion im Herbst bringt uns Frau Helene Dietl Laganda während eines Rundgangs durch das Dorf die wichtigsten Eckpunkte der Matscher Geschichte näher. Bei einem Lehrausgang im Winter werden wir uns im Laatscher Heimatmuseum mit dem bäuerlichen Leben von früher befassen.

Im Frühjahr entführt uns Frau Helene Dietl Laganda ein zweites Mal. Auf den Ruinen von Ober- und Untermatsch versetzen wir uns in die Zeit des Mittelalters, als die Herren von Matsch hoch zu Ross durch das Tal zogen. Im Rahmen der Pflichtquote können sich die Schüler mit den rätoromanischen Flurnamen des Matschertales, als Zeugnis für die ehemals mehrheitlich romanisch sprechende Bevölkerung, auseinander setzen. Am Jahresende gehen wir noch einmal ganz weit zurück in die Geschichte. Bei einer Wanderung zum Ganglegg erfahren wir wie unsere Vorfahren bereits vor Christi Geburt gelebt haben. Beim Maiausflug befassen wir uns noch einmal auf der Churburg hautnah mit den Matscher Raubrittern.

Insbesondere in der Pflichtquote wollen wir uns aktiv mit unseren Eindrücken und Erkenntnissen der geschichtlichen Exkursionen auseinander setzen. Dadurch sollen die Schüler ein wachsendes Verständnis für vergangene und gegenwärtige Situationen und Verhältnisse entwickeln. In unserer schnelllebigen Gesellschaft bleibt oft wenig Zeit, um den Blick zurückzuwenden, vorzugsweise schauen wir nach vorne, ohne wirklich aus den Ereignissen der Geschichte zu lernen. Auch im Hinblick auf Bildung und Schule ist es heute allzu oft von vorrangiger Bedeutung, Kinder und Jugendliche auf rasante Veränderungen in der Zukunft vorzubereiten und sie durch entsprechende Kompetenzen zu einem selbstständigen, produktiven Umgang mit Wissen und einem lebenslangen Lernen zu befähigen. Doch gerade in diesem Zusammenhang erscheint uns die Sensibilisierung der Heranwachsenden für historische Entwicklungen von zentraler Bedeutung. Sie können dazu angeleitet werden, Bewusstsein für zeitliche Veränderungen, Abhängigkeiten und Vernetzungen sowie ein kritisches Verständnis für geschichtliche Zusammenhänge aufzubauen. Anhand grundlegender historischer Ereignisse, herausragender Persönlichkeiten, kennzeichnender wirtschaftlicher und sozialer Entwicklungen, die in einen historischen und räumlichen Gesamtzusammenhang eingebettet werden, können Schüler menschliches Handeln und dessen Folgen in der Zeit besser verstehen und zu einer aktiven eigenverantwortlichen Gestaltung derselben angeregt werden (vgl. Rahmenrichtlinien 2009, S. 130).

Am Ende des Schuljahres, am 30. Mai 2015, möchten wir unsere Ergebnisse und erworbenen Erkenntnisse im Rahmen einer Projektvorstellung allen Interessierten zugänglich machen.

In diesem Sinne soll unsere Arbeit einen Beitrag dazu leisten, die Geschichte des Matschertales wieder neu in Erinnerung zu rufen und  lebendig zu erhalten.

Zuletzt soll unseren Schülern bewusst werden, dass heute sie selbst Matscher Geschichte schreiben.

Wir sind nicht nur ein kleines Rad in der Geschichte der Menschheit, sondern wir können als solches an der Gestaltung derselben maßgeblich mitwirken.

 

2.    „Gesund und fit“

Im gesamten Schulsprengel Mals wird das Jahresthema „Gesund und fit“ vom vergangenen Schuljahr heuer fortgeführt.

Wir möchten vor allem die Themen „Gesunde Jause“ sowie „Gesund durch Bewegung“ in unserem Unterricht aufgreifen. Den Schülern soll bewusst gemacht werden, dass Bewegung und Ernährung einen maßgeblichen Anteil an ihrer Gesundheit haben.
Zur Gesundheitserziehung gehören ebenso die Förderung von sozialen Kompetenzen, die wir vor allem in den Schulhauskonferenzen aufgreifen möchten. Auch wollen wir auf die gegenseitige Wertschätzung ein besonderes Augenmerk legen.
 
Gesunde Ernährung:
Unsere Schule beteiligt sich wie im vergangenen Jahr am Projekt: „Frutta nelle scuole“, bei dem wir wöchentlich eine Lieferung von verschiedenen Obst- und Gemüsesorten erhalten.
Bereits beim Herbstausflug möchten wir einen Beitrag zu diesem Thema leisten und besuchen das Versuchsfeld und die Obstgenossenschaft OVEG in Eyrs.
Zudem möchten wir auch auf die Milch, als wichtigen Eiweißlieferanten, eingehen. Dazu besichtigen wir die Sennerei in Matsch und wandern nachher gemeinsam mit den Eltern auf die Gonda Alm. Die Teilnahme am „Milchprojekt-EOS“ bietet weitere Gelegenheiten zur aktiven Auseinandersetzung mit der Milch und deren Weiterverarbeitung.
Im Rahmen der Pflichtquote können die Kinder verschiedene italienische Gerichte zubereiten und verkosten. Dabei erfahren die Schüler, dass eine ausgewogene, frisch zubereitete Ernährung für die Gesundheit von großer Bedeutung ist.
Für die Eltern unserer Schüler wird am 26.11.2014 eine Fortbildung mit Frau Rita Bernardi zum Thema: „Vollwertkost in Theorie und Praxis“ organisiert.
 
Gesund durch Bewegung:
Das physische und psychische Wohlergehen der Schüler steht bei zahlreichen Angeboten in der Pflichtquote und im Wahlbereich im Mittelpunkt. Die gemeinsamen Wanderungen und Ausflüge sollen unsere Schulgemeinschaft stärken.
Im Frühjahr beteiligen wir uns an der Aktion „Erlebniswelt Sport“, die jährlich für die Oberstufe angeboten wird. Zusätzlich organisiert die Mittelschule Mals jedes Jahr für die Schüler der 5. Klasse einen gemeinsamen Spiel- und Sporttag. Das Fach „Bewegung und Sport“ wird wieder für alle Schüler durch den Schwimmunterricht ergänzt. Auf kleine Bewegungspausen bei Stundenwechsel möchten wir weiterhin großen Wert legen. Sie sollen den Schulalltag täglich beleben und Haltungsschäden durch langes Sitzen vorbeugen.
Eine gezielte Rückenschule mit einem Physiotherapeuten soll unsere Schüler verstärkt zur gesunden Haltung anregen und gesundheitsfördernde Bewegungsmuster aufbauen, welche in der Folge im Unterricht weiter eingeübt werden.
Sowohl im Wahlbereich („Let´s dance – alte und moderne Tänze) als auch teilweise im Musikunterricht (Projekt „`s Musigkischtl“) erhalten die Schüler die Gelegenheit sich zur Musik zu bewegen.
 
Soziales Lernen und gegenseitige Wertschätzung:
Da wir in den vergangenen Jahren gute Erfahrungen mit der Durchführung von Schulhauskonferenzen gemacht haben, werden wir diese auch im laufenden Schuljahr pflegen. In diesen gemeinschaftlichen Momenten werden den Schülern jeweils von einer Schülergruppe wichtige Verhaltensregeln zur Förderung eines kameradschaftlichen Schulklimas aufgezeigt und deren Sinnhaftigkeit erklärt. Die Schüler sollen lernen, mit den Gruppenregeln umzugehen, eigene Grenzen zu erkennen und diese anderen bewusst zu machen. Weiters üben die Schüler eigene Bedürfnisse zu verbalisieren und die Tragweite des eigenen Verhaltens einzuschätzen. Um ein „freundliches Klima“ in der Schulgemeinschaft zu fördern, sollen die Schüler Konfliktsituationen beschreiben und nach Lösungswegen suchen.
 
Die vereinbarten Schulregeln der letzten Jahre haben sich bewährt und sind deshalb weiterhin gültig:
 
Unsere Schulregeln:
 
Wir halten uns an Gesprächsregeln.
Das Ziel ist erreicht, wenn…
… ich die Hand aufhalte, wenn ich etwas sagen möchte.
… ich während des Unterrichts in der Hochsprache spreche.
… ich flüstere, um meine Mitschüler nicht zu stören.

 

Wir sind freundlich miteinander.

Das Ziel ist erreicht, wenn…
… ich meine Mitmenschen grüße.
… ich „Bitte und Danke“ sagen kann.
… ich hilfsbereit bin.

 

Wir verletzen niemanden.

Das Ziel ist erreicht, wenn…
… ich zu niemandem grob bin.
… ich niemanden auslache und ausschließe.
… ich keine Schimpfwörter verwende.
 
Die aufgelisteten Schulregeln werden während des Schuljahres laufend beobachtet und mindestens zweimal im Jahr mit der persönlichen Lernberaterin besprochen und evaluiert.
Bei diesen Lernberatungsgesprächen werden zudem auch Kompetenzen zum allgemeinen Lernverhalten, an denen die Schüler während des ganzen Schuljahres arbeiten sollen, besprochen und falls erforderlich Vereinbarungen getroffen. Die Schüler können sich mindestens zweimal im Jahr selbst einschätzen und eigenständig beurteilen, inwieweit sie folgende Kompetenzen erreicht haben:
 
Persönliche und soziale Kompetenzen

  • Ich kenne meine Stärken und Schwächen.
  • Ich arbeite mit anderen zusammen.
  • Ich halte mich an vereinbarte Regeln.
  • Ich löse Konflikte friedlich.
  • Ich bin hilfsbereit.
  • Ich bin freundlich.
  • Ich halte Ordnung.
 
Lernkompetenzen

  • Ich höre aufmerksam zu.
  • Ich lerne gerne.
  • Ich beteilige mich aktiv am Unterricht.
  • Ich arbeite selbstständig.
  • Ich arbeite konzentriert.
  • Ich arbeite geordnet.
  • Ich erledige Hausaufgaben zuverlässig.

Unser Geburtstagskalender

Im heurigen Schuljahr möchten wir gemeinsam die einzelnen Geburtstage der Schüler in einem kleinen Rahmen feiern und in diesem Zuge die gegenseitige Wertschätzung fördern. Die Schüler sollen auf die Stärken der anderen Kinder aufmerksam werden und diese verbal äußern.

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