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Folgende Schwerpunkte werden im Schulsprengel Meran Stadt gesetzt:​​




 

Förderung von Sport und Bewegung sowie des Gesundheitsbewusstseins
Bereits seit einigen Jahren wird in unserem Sprengel der Wichtigkeit von Bewegung Rechnung getragen, indem sowohl die Schulorganisation als inhaltliche Zielsetzungen diesen Schwerpunkt berücksichtigen:
Die Ausstattung mit Turnhallen ist in unserem Sprengel vergleichsweise gut. Die GS „Franz Tappeiner“ hat vormittags die Jahnturnhalle zur Verfügung, die GS „Albert Schweitzer“ verfügt über eine eigene Turnhalle, die GS Burgstall verfügt für die gesamte Unterrichtszeit über einen eigenen Bewegungsraum. Die schlechteste Situation herrscht an der GS „Oswald von Wolkenstein“, wo die Halle mit der italienischen Schule „Galileo Galilei“ geteilt werden  muss.
Zur MS „Carl Wolf“ gehören zwei Turnhallen. Zudem werden vom SSP Meran Stadt andere Sportstätten wie die „Meranarena“, der Eislaufplatz an den Thermen, der Combi-Sportplatz usw. von den verschiedenen Schulstellen genutzt.
In der Grundschule werden an den Ganztagsklassen der GS „Oswald von Wolkenstein“ drei Wochenstunden Sport und Bewegung angeboten, genauso in den ersten drei Schuljahren an der Grundschule „Albert Schweitzer“. Seit dem Schuljahr 2011 – 2012 werden in allen anderen Grundschulklassen zwei Wochenstunden Sport und Bewegung angeboten.
An der Mittelschule „Carl Wolf“ gibt es in den Sportklassen vier/fünf statt der sonst üblichen zwei Unterrichtseinheiten Sport.
Weitere sportliche Angebote:

  • 10 Einheiten Eislaufen in den 2. Klassen der Grundschulen mit Ausnahme von Burgstall
  • 10 Einheiten Schwimmen in allen 3. Klassen der Grundschule, an der Ganztagsschule in allen Klassen
  • 10 Einheiten Klettern in den 4. Klassen der Grundschulen mit Ausnahme von Burgstall
  • Klettereinheiten in der 3. und 4. Ganztagsklasse
  • Bewegungsspiele, Ballspiele, Zirkus, u. Ä. im Wahlbereich
  • Teilnahme an verschiedenen Schulsporttätigkeiten und Meisterschaften
  • Teilnahme an diversen „Läufen“ (z.B. Regenwaldlauf)

Viele Gesundheitsprojekte werden – zum Teil auch gemeinsam mit den dafür zuständigen Dienststellen – durchgeführt.


Sprachen
Der Sprachenunterricht stellt zunehmend eine Herausforderung dar, da auch die Südtiroler Gesellschaft sich in Richtung einer mehrsprachigen (nicht nur zwei- bzw. dreisprachigen) Gesellschaft entwickelt. Der Zuwanderung von Familien aus vielen Ländern muss auch und vor allem in der Schule Rechnung getragen werden.
Im Unterricht sprechen die Lehrpersonen Hochdeutsch bzw. in einem korrekten Standarddeutsch.
Jeder Unterricht ist gleichzeitig auch bewusster Sprachunterricht.
Im jedem Fachunterricht wird die Fachsprache erarbeitet, geübt und verwendet.
Die Lehrpersonen aller drei Unterrichtssprachen setzen sich besonders in der Mittelschule mit dem Konzept der integrierten Sprachdidaktik auseinander, benuten dieselbe Begrifflichkeit und arbeiten nach gemeinsam vereinbarten Konzepten (Grammatikunterricht, Arbeitsverfahren, Unterrichtsinhalte).
Der Leseunterricht wird bewusst und gezielt bis zur siebten Klasse im Sinne des Erwerbs und des Trainings von Lesefertigkeit und Lesetechniken gestaltet. Nicht nur die Förderung der Lesemotivation, sondern in gleicher Weise auch das gezielte Training der Lesefertigkeit stehen im Fokus der Leseerziehung.
Die Bibliotheken vor Ort werden an allen Schulstellen regelmäßig genutzt.
Die Zusammenarbeit mit öffentlichen Bibliotheken und mit der Mediathek wird gepflegt.
Klassenteilungen in Deutsch/Italienisch/Englisch ermöglichen auch die Arbeit in kleineren, homogeneren Gruppen.
Einige Projekte mit Schwerpunkt Sprache finden statt, dazu zählen insbesondere auch alle theaterpädagogischen Projekte.
Im Sprachenzug der Mittelschule werden die drei Sprachen potenziert.
Bereits seit vielen Jahren gibt die SchülerInnenzeitung schreibfreudigen SchülerInnen die Möglichkeit, Ereignisse in und um die Mittelschule "Carl Wolf" zu beschreiben und zu kommentieren.


Musik

Auch dieser Schwerpunkt hat in unserem Sprengel schon lange Tradition.
Singen wird an der Grundschule regelmäßig praktiziert - und dies nicht nur im Musikunterricht.
An allen Grundschulen werden Projekte mit musikalischem Schwerpunkt durchgeführt.
Auch werden alle unsere Grundschulen zu den Musikproduktionen der Musikklassen der Mittelschule eingeladen.
Der Musikzug der Mittelschule „Carl Wolf“ bietet interessierten SchülerInnen aus dem Bezirk die Möglichkeit, eine musikalische Ausbildung zu absolvieren und sowohl die theoretischen Kenntnisse zu vertiefen als auch ein Instrument zu erlernen. Für SchülerInnen mit musikalischer Begabung gibt es seit dem Schuljahr 1996/97 die Klassen mit musikalischer Ausrichtung.
Verschiedene Konzerte und die Realisierung eines größeren musikalischen Projekts, in das SchülerInnen aller Musikklassen eingebunden werden, bilden Höhepunkte im Schuljahr - nicht nur für die Schülerinnen und Schüler der Musikklassen.


Schwerpunkt Kunst und Schwerpunkt Technik
Da eine große Gruppe von SchülerInnen bereits in der Grundschule große Freude am Handwerklich-Kreativen zeigt, erhalten alle SchülerInnen in der Grundschule zwei Wochenstunden Kernunterricht in diesem Fach.

Auch können Experten herangezogen werden, um diesen Bereich zu unterstützen.
(2 Expertenstunden pro Klasse)
Die Angebote der Pflichtquote und die Wahlangebote sollen praktisch interessierte Kinder ansprechen.
Für SchülerInnen mit besonderer Freude an Kreativ-Handwerklichem wurde in der Mittelschule schließlich der Schwerpunkt "Kunst“ und der Schwerpunkt „Technik" geschaffen. Fünf bzw. vier Wochenstunden Kunst- bzw. Technikunterricht ermöglichen es, diesen Schwerpunkt zu fördern. Zudem wird in allen ersten Klassen der Technikunterricht durch Klassenteilung potenziert, um das Handwerklich-Technische bewusst zu fördern und einen gewinnbringenden, praktischen Unterricht mit jeweils der Hälfte der Schülerzahl zu ermöglichen.


 

Unterstützung von SchülerInnen mit besonderen Befürfnissen

Die Theaterpädagogik erscheint uns eine wirkungsvolle Maßnahme zur Unterstützung einer positiven Entwicklung für alle Schüler und Schülerinnen zu sein, insbesondere auch für jene mit besonderen Bedürfnissen

  • Frau Perri, eine unserer GS-Lehrpersonen, die als Theaterpädagogin freigestellt ist, unterstützt sehr viele Theaterprojekte im gesamten Sprengel.
  • Bei Theaterprojekten arbeiten Lehrpersonen aller drei Sprachfächer eng zusammen.

Zusätzlich zum Integrationsunterricht, der SchülerInnen mit Funktionsdiagnose und Psychologischem Befund gezielt unterstützt, soll auch anderen SchülerInnen Hilfe gewährt werden, um den schulischen Alltag zu bewältigen:
Die Hausaufgabenhilfe wird an drei Grundschulstellen angeboten (GS „Franz Tappeiner“ mit 2 Gruppen; GS „Albert Schweitzer“ mit drei Gruppen und GS „Oswald von Wolkenstein“ Regelklassen mit ebenfalls drei Hausaufgabengruppen). An der Mittelschule werden vier Gruppen à ca. 12 SchülerInnen an zwei (in Ausnahmefällen drei) Nachmittagen bei der Erledigung der Hausübungen unterstützt.
Im Wahlbereich werden Kurse angeboten, die Mathematik-, Italienisch- und Englischrückstände beheben sollen.
Deutsch- und Italienischkurse am Nachmittag sollen vor allem jene SchülerInnen unterstützen, die erst kürzlich nach Südtirol gekommen sind.
Der alternative Religionsunterricht wird in der Regel von den Lehrpersonen für Deutsch übernommen und soll vor allem Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund fördern.
Für Kinder mit fehlenden Sprachkenntnissen hat die ehemalige Mittelschule "Josef Wenter" eine eigene Lösung gefunden: Die SchülerInnen, die ohne Kenntnisse des Deutschen bzw. mit sehr, sehr mangelhaften Sprachkenntnissen eingeschrieben werden, besuchen in einigen Stunden der Woche - ohne Rücksicht auf die "ausfallenden" Fächer - spezielle Deutschstunden, die eine Lehrperson der Schule anbietet, die den Schwerpunkt "Deutsch als Fremdsprache" betreut (und auch die entsprechenden Fortbildungskurse besucht). Diese "Feuerwehr" ermöglicht es diesen SchülerInnen in relativ kurzer Zeit einen Grundwortschatz in Deutsch zu verstehen und auch zu verwenden, sodass sie bald  mehr und mehr dem "normalen" Unterricht folgen können.
Dieses Modell des Deutschunterrichts wird seit dem Schuljahr 2011–2012 auch an der Grundschule „Franz Tappeiner“ und an der Grundschule „Oswald von Wolkenstein“ und seit dem Schuljahr 2015 - 2016 auch an der Grundschule "Albert Schweitzer" umgesetzt.
Auch die Angebote des Sprachenzentrum (Sprachkurse für SchülerInnen im Sommer - zwei Wochen vor Unterrichtsbeginn) werden von unserem Sprengel durch organisatorische und logistische Zuarbeiten mitgetragen und unterstützt.
Seit dem Schuljahr 2016 - 2017 gibt es an den Meraner Grundschulen im SSP Meran Stadt das Angebot "Mama lernt Deutsch". Für die ausländischen Mütter ohne Deutschkenntnisse wird an der GS "Oswald von Wolkenstein" täglich am frühen Morgen in der Schulbibliothek eine Unterrichtsstunde angeboten.
Externe Experten werden für Kinder eingesetzt, die logopädische Betreuung benötigen (Irene Pfitscher ausschließlich an der GS, vor allem in der Unterstufe) und für jene, die Leserechtschreibschwächen aufweisen (Valentina Kiesswetter an der MS und seit diesem Schuljahr auch in den 4. und 5. Klassen GS).
Eine besondere Form der Unterstützung stellen die von uns so genannten "Individuellen Projekte" dar:
Für SchülerInnen, deren Beschulung als sehr schwierig erlebt wird und bei denen schulische Angebote nicht mehr in ausreichendem Maße fruchten und/oder das Verhalten des Schülers/der Schülerin für die Klasse nicht mehr tragbar erscheint, wird eine individuelle Lösung gesucht, um die Situation zu deeskalieren und ggf. doch noch den Mittelschulabschluss zu ermöglichen.
Solche individuellen Projekte in Verbindung mit der Arbeitswelt („alternanza scuola e lavoro“) sind ausschließlich für Schüler und Schülerinnen möglich, welche bereits 15 Jahre alt sind.
Im Prinzip geht es darum, die Zeit in der Klasse etwas zu verkürzen und durch praktische Arbeit zu ersetzen. Eine auf die spezielle Situation abgestimmte Vereinbarung zwischen unserer Schule und dem Praktikumsbetrieb wird ausgearbeitet.
Der Betrieb führt eine Anwesenheitsliste, die in regelmäßigen Abständen der Klassenlehrperson vorgelegt wird.
Durch dieses Praktikum entsteht keinerlei Arbeitsverhältnis; es besteht also kein Anspruch rechtlicher oder wirtschaftlicher Natur. Der Aufenthalt im Betrieb dient ausschließlich Ausbildungszwecken.