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​Entwicklungsplan für den Dreijahres-Zeitraum 2017/18 bis 2019/20

Ausgangslage (Daten, Beobachtungen, Erkenntnisse)

Im Rahmen eines pädagogischen Tages am 10. Dez. 2016 hat das Lehrerkollegium die Ausgangslage analysiert und Schwerpunkte für die Entwicklungsarbeit des Dreijahreszeitraums erarbeitet.

Dabei wurde Bezug genommen auf

  • Die Ergebnisse der externen Evaluation vom Herbst 2015
  • Eine interne Evaluation zur Diskussions- und Streitkultur im November 2016
  • Eine Befragung der Elternvertreter nach den Prioritäten in Form eines Stimmungsbildes im Elternrat (Dez. 2016
  • Beobachtungen der Lehrpersonen, gesammelt und verdichtet durch eine interne Arbeitsgruppe.  (Okt./Nov. 2016)

Problemzonen und Herausforderungen - Analyse der Ausgangssituation

Der externe Evaluationsbericht bescheinigt ein grundsätzlich positives Schulklima und weitgehend entspanntes Verhältnis zwischen Schüler/innen und Lehrpersonen. Ebenso werden die fachliche Vorbereitung der Schüler/innen und der Erwerb von fachlichen Kompetenzen als gut bezeichnet, dies bestätigen auch die vergleichenden Kompetenztests.
Entwicklungspotential sieht der externe Evaluationsbericht in der Einbeziehung von Interessen und individuellen Begabungen der Schüler/innen sowie in der Methodenvielfalt und im Medieneinsatz.

Die Elternvertreter sehen die Persönlichkeitsentwicklung, auch in Bezug auf Umgangsformen, Selbstständigkeit und Eigenverantwortung als wichtige Basis.

Dies deckt sich auch mit den Beobachtungen der Lehrkräfte: Vieles an unserer Schule funktioniert gut. Ein Großteil der Schülerinnen und Schüler verhält sich kooperativ und bringt sich konstruktiv ein. Trotzdem stellen wir einige - in den letzten Jahren zunehmende bzw. neue Herausforderungen fest:

Daran wollen wir arbeiten

 

Beobachtete Situationen/Probleme

Respektvoller, freundlicher Umgangston, verantwortungsvoller Umgang mit Medien.

Vor und nach dem Unterricht aber auch in den Klassen fällt gelegentlich ein rauer Sprachgebrauch und grober Umgangston, bis hin zu Ansätzen von Mobbing auf, nicht selten verstärkt durch unkritischen und leichtsinnig destruktiven Umgang mit digitalen Medien.

Ruhiges Arbeits- und Lernklima, geordnete Bewegungsabläufe im Schulhaus. Sensibilität für situationsbezogene Verhaltensweisen.

Unruhe und Lärm in Gängen, auf dem Weg zum oder vom Schulhof, der Turnhalle oder Labors, oder auch in den Klassen, die nur durch ständige Intervention in Grenzen gehalten werden können, empfinden sowohl Lehrkräfte als auch Schüler/innen als störend und anstrengend.

Achtsamer Umgang mit Arbeitsmitteln und Einrichtung. Achtung fremden Eigentums.

Teilweise destruktives Verhalten einzelner Schüler/innen und mangelnde Wertschätzung gegenüber Personen, Arbeitsmitteln oder Einrichtung verursacht Sachschäden, Verletzungen und Demütigungen und erschwert die Zusammenarbeit.

Unterschiedlichkeit als gegeben zur Kenntnis nehmen, gemeinsame Basis der Zusammenarbeit finden, gegenseitige Unterstützung.

Unterschiedliche kognitive und soziale Voraussetzungen, Familiensituationen, Kulturen und die damit verbundenen Werte und Haltungen, erschweren es, im Unterricht allen Schüler/innen gerecht zu werden. Bisher bewährte Unterrichtsformen und Möglichkeiten der Differenzierung stoßen an ihre Grenzen.

Wechselnde Unterrichts- und Lernszenarien erproben. Mitverantwortung durch Mitgestaltung aufbauen.

Stillsitzen und Zuhören fällt einigen Schüler/innen schwer. Störungen, verbunden mit großem Disziplinierungsaufwand, Leerlauf, Schulunlust bis hin zu Arbeitsverweigerung oder psychosomatischen Beschwerden belasten den Lernprozess.

Regeln klären und präsent machen, gemeinsam auf Einhaltung achten.

Unklare, nicht eingehaltene oder unterschiedlich ausgelegte Regeln und Vereinbarungen führen zu Unsicherheit, Unbehagen und Konflikten unter Schüler/innen und Lehrkräften.