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Entwicklungsschritte und Maßnahmen


Ziel ist es, eine „Kultur des Miteinander“ aufzubauen, die sich aufgrund positiver Erfahrungen ab einer „kritischen Masse“ entsprechend Agierender als geteilte Haltung durchsetzt und selbst trägt.

Diese „Kultur des Miteinander“ betrifft alle Mitglieder der Schulgemeinschaft: Auch wenn Schüler und Lehrer als Hauptakteure und deren Beziehung zueinander,  (Schüler – Lehrer, Lehrer – Schüler) sowie untereinander (Schüler – Schüler, Lehrer – Lehrer) im Fokus stehen, sind unbedingt auch Eltern und das nichtunterrichtende Personal (Sekretariat und Schulwarte) mit einzubeziehen.

Rahmenbedingungen schaffen

Soziales Lernen benötigt einerseits Orientierung (An welchen Werten richten wir unser Handeln aus? Welche Regeln leiten uns?) und andererseits Handlungsspielräume zum Erproben und Üben von entsprechenden Kompetenzen.

Bedeutung hervorheben

Die Kultur des Miteinander beinhaltet, dass wir die Entwicklung als gemeinsames Anliegen der gesamten Schulgemeinschaft verstehen und die gemeinsamen Ziele bei allen Beteiligten zum Thema machen.

Orientierung geben

Regeln müssen allen bekannt, klar verständlich, überschaubar und nachvollziehbar sein.

Wir überprüfen unseren Regel-„Katalog“ und machen ihn überschaubar, bekannt und transparent. Dabei reflektieren wir eigene Sichtweisen, Haltungen und Rollen und erarbeiten einen von gemeinsamen Werten abgeleiteten Verhaltenskodex.

  •          Welche Regeln gibt es an unserer Schule?
  •          Wie können wir sie kompakt und verständlich formulieren?
  •          Von welchen gemeinsamen Werten, Notwendigkeiten, Zielen sind sie abgeleitet?
  •          Sind sie noch aktuell oder müssen sie angepasst/ergänzt werden?
  •          Sind sie bekannt und verständlich, mitgetragen, eingehalten?

Wir tun das

  •         unter Lehrkräften in Arbeitsgruppen, Lehrerkonferenzen, Fortbildung
  •         mit den Schüler/innen durch Thematisieren im Unterricht, in Klassenkonferenzen Klassensprecherversammlungen, Schülerparlament, Schülersprechtag
  •         mit Eltern bei Elternversammlungen, Elterninfos und Mitteilungen, Elternfortbildung Sprechstunden
  •         mit dem nichtunterrichtenden Personal in Dienstbesprechungen, Zielvereinbarungen

Wir achten gemeinsam darauf, dass Regeln eingehalten werden.

Wir formulieren ermutigende Leitsätze dazu und machen sie im Schulalltag präsent, z.B.•             Wir entdecken unser Stärken und setzen sie für die Gemeinschaft ein.

  • Wir hören einander zu.
  • Wir respektieren uns gegenseitig in unseren Eigenheiten.
  • Wir gehen achtsam mit unserer Umgebung um.
  • Wir probieren Neues aus und lernen aus unseren Fehlern.
  • Wir trauen uns etwas zu.

Wir sind uns als Erwachsene unserer Vorbildfunktion bewusst.

Im Umgang untereinander bemühen wir uns um eine grundsätzlich wertschätzende Haltung und Achtsamkeit.

Bei unserer (Be)-Wertung unterscheiden wir zwischen Person und Verhalten und achten darauf, dass die Wertschätzung der Person auf jeden Fall erhalten bleibt, auch wenn das Verhalten nicht akzeptiert werden kann. Ebenso lassen wir andere Meinungen und Sichtweisen gelten, auch wenn wir sie nicht teilen.

Freiräume ermöglichen

Kompetenzen, wie Eigenverantwortung und -Initiative, Selbstständigkeit, Organisation und Teamfähigkeit, können nur entwickelt werden, wenn Gelegenheiten zum selbstorganisierten Arbeiten und Lernen vorhanden sind.

Gemeinsam erarbeiten und erproben wir Unterrichtsformen, die - in bestimmten Zeiträumen und einem definierten Rahmen - selbstgesteuertes Lernen ermöglichen und unterstützen. Dadurch entlasten wir Lehrkräfte und Schüler/innen und schaffen gleichzeitig Möglichkeiten zur Differenzierung und Individualisierung durch unterschiedliche Lernwege und Geschwindigkeiten, sowie Zeitfenster für die Beobachtung der Lernprozesse und beratende Gespräche (-> Lernberatung, Planung).

Dabei unterstützen uns

·         in Teams oder Fachgruppen erarbeitete und erprobte Lernszenarien und -Pfade

·         eine ansprechende Gestaltung der Räumlichkeiten und zweckmäßige Ausstattung

·         eine anregende, wohlwollende und möglichst angstfreie Atmosphäre

·         eine positive Fehlerkultur (Fehler und Irrwege als wichtigen Teil des Lernprozesses sehen)

·         eine effiziente Gestaltung von Verwaltungsabläufen

·         Verschlankung der Stofffülle, Differenzierung der Inhalte nach Lernniveaus, Kompetenzorientierung

  •               Aktivierung und Einbinden der Schüler/innen (Lernen als aktiver Prozess)

o   (Mit-)Verantwortung für den Lernprozess

o   Reflektieren des eigenen Lernprozesses und der Selbsteinschätzung 

o   Eigenaktivität, Kreativität und Motivation, Leistungsbereitschaft

  •         Förderung des Miteinander statt Gegeneinander, Arbeit im Team statt als Einzelkämpfer
  •        ​ Heterogenität und Vielfalt als Bereicherung nutzen

Als erste Themenbereiche für die Entwicklung und Erprobung solcher Lernszenarien bieten sich die Medienkompetenz und die Förderung der Sprachkompetenz an.