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​Wie gestalten wir Prozesse der Qualitätsentwicklung und Sicherung?

Langfristiges Qualitätskonzept der Schule


Das Qualitätskonzept orientiert sich am verbindlichen Qualitätsrahmen für die Schulen in Südtirol (Beschluss der LR  1599/23.12.2014)  -> http://www.provinz.bz.it/evaluationsstelle-deutschsprachiges-bildungssystem/qualitaetsrahmen.asp

Zuständig für das Qualitätsmanagement ist die Schulführungskraft. Sie wird von der Arbeitsgruppe „Schulentwicklung und Qualitätssicherung“ unterstützt, welche von einem/einer Koordinator/in und Qualitätsbeauftragen geleitet wird. Ihr gehören einschließlich des Koordinators/der Koordinatorin vier Lehrpersonen des Hauptsitzes Neumarkt und zwei Lehrpersonen der Außenstelle Salurn aus unterschiedlichen Fachbereichen an.

Die Arbeitsgruppe schlägt in Absprache mit der Schulführungskraft im Rahmen der Entwicklungsziele des Dreijahres-Plans jährlich Schwerpunkte für den Focus der internen Evaluationen vor. Sie berücksichtigt dabei vorliegende Evaluationsergebnisse oder standardisierte Lernstanderhebungen sowie Rückmeldungen und Anliegen aus der Schulgemeinschaft (Schüler, Eltern, Lehrer, nichtunterrichtendes Personal).

Der Arbeitsgruppe stehen validierte Evaluationsinstrumente und –Methoden auf der Plattform IQES zur Verfügung, die gegebenenfalls an den Bedarf der Schule angepasst oder variiert werden können. Ebenso finden sich dort Anregungen und Instrumente zur Evaluation und Optimierung des eigenen Unterrichts durch die einzelnen Lehrpersonen oder Klassenräte. Diese können auch durch kollegiale Hospitation ergänzt werden, wofür je Hospitation Fortbildung im Ausmaß von insgesamt 3 Std. für Vorbesprechung, Unterrichtsbesuch und Nachbesprechung angerechnet werden.

Die Schulf​​ührungskraft führt regelmäßig spontane Kurz-Unterrichtsbesuche („Classroom Walktrough“) durch, um sich einen Gesamtüberblick zu verschaffen.

Das Feedback erfolgt zusammenfassend im Kollegium, in Fachgruppen oder in individuellen Reflexionsgesprächen.
Zweck der Evaluation ist es, eine Feedback-Kultur auf unterschiedlichen Ebenen (Schulebene/ Schulgemeinschaft, Klassenrat, Fachunterricht) aufzubauen, um Lernarrangements und Bildungsangebot zunehmend an den Bedarf anzupassen und zu verbessern.

Dabei werden in einem Qualitätszirkel und Evaluationszyklus aufgrund vom festgestellten Entwicklungsbedarf in einem Bereich Maßnahmen de
finiert, umgesetzt und deren Wirksamkeit evaluiert, um daraus gegebenfalls weiteren Bedarf abzuleiten.
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Während die persönliche Evaluation die einzelne Lehrperson autonom durchführt und verwaltet, wird die interne Evaluation auf Schulebene systematisch dokumentiert und intern zugänglich gemacht. Sie ergänzt die im Abstand von 6 Jahren vorgesehene externe Evaluation. Die Arbeitsgruppe „Schulentwicklung und Qualitätsmanagement“ entscheidet in Absprache mit dem Lehrerkollegium, welche Teile veröffentlich werden.