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Vorwort

Mit Landesgesetz Nr. 77/2016 wurden die Kriterien für den Dreijahresplan des Bildungsangebots festgelegt, der ab dem Schuljahr 2017/18 das Schulprogramm ersetzt.  
Die für alle Schulen zur besseren Vergleichbarkeit vorgegebene einheitliche Gliederung sieht drei Teile vor:

  •  Teil A beschreibt die Schule, ihr Umfeld, sowie ihre grundlegenden langjährigen Konzepte und Schwerpunkte. 
  •  Teil B legt, ausgehend von einer Analyse der Ist-Situation, Entwicklungsschwerpunkte für die kommenden drei Jahre fest und schlägt konkrete Maßnahmen zu deren Umsetzung und Überprüfung vor.
  • Teil C enthält, davon abgeleitet, die im Detail geplanten Aktivitäten des laufenden Schuljahres.

Was ist neu?
Während für Teil A das vorhandene Schulprogramm gesichtet, aktuelle Teile übernommen, ergänzt und  überarbeitet wurden, und Teil C - wie bisher - als Jahresprogramm jährlich aktuell verfasst wird, ist Teil B als Entwicklungsinstrument zu sehen.

Die Schulführungskraft ist Impulsgeber für den kontinuierlichen Schulentwicklungsprozess, gibt den Orientierungsrahmen für die Erarbeitung des Dreijahresplanes vor und ist letztlich verantwortlich für dessen Umsetzung.

Vorgangsweise und Entstehung der vorliegenden ersten Fassung des Dreijahresplanes
Die Entwicklungsziele für den Dreijahreszeitraum 2017 bis 2020 und die zu deren Erreichung geplanten Schritte und Maßnahmen wurden vom Lehrerkollegium in Arbeitsgruppen und in einem Workshop im Rahmen eines pädagogischen Tages gemeinsam erarbeitet. Berücksichtigt wurden dabei auch die Ergebnisse der externen Evaluation vom Herbst 2015 und Rückmeldungen der Elternvertreter. Der resultierende Entwurf wurde im Lehrerkollegium diskutiert, und nach Einarbeitung, weiteren Ergänzungen und Korrekturen dem Schulrat zur Genehmigung vorgelegt.

Einig war man sich in der Ausarbeitungsphase darüber, dass kein Papier für „die Schublade“ verfasst werden soll.  Insofern stellt der vorliegende Plan auch kein statisches Konzept dar. Vielmehr gehört es zum Prozess für die nächsten drei Jahre, zunächst grob formulierte Maßnahmen im Detail weiter auszuarbeiten und zu konkretisieren, oder Feinziele der Entwicklung anzupassen. Solche Aktualisierungen werden jeweils im Logbuch nachvollziehbar festgehalten und vom zuständigen Gremium genehmigt.

Um die Lesbarkeit zu verbessern und im Laufe des Entwicklungsprozesses sich ergebende Anpassungen zu erleichtern, wurden detaillierte Beschreibungen oder interne Regelungen in den Anhang verschoben.  

Wozu Entwicklung?

Veränderung bestehender Systeme und gewohnter Abläufe ist zunächst immer mit Mühe, Unsicherheit und folglich mit Widerstand verbunden.
Unsere Welt und Gesellschaft verändert sich. In den letzten Jahrzehnten und Jahren spüren wir diese Veränderung mit einer deutlichen Beschleunigung. Schule muss sich der Herausforderung stellen, ihre Schülerinnen und Schüler auf eine immer weniger voraussehbare Welt vorzubereiten. Wissen allein genügt nicht, wie unter anderem der Neurobiologe Prof. Gerald Hüther betont. Die auf uns einströmende Informationsflut erfordert Selektions-Strategien. Die Fähigkeit zum kreativen Problemlösen, die Entwicklung individueller Stärken und Begeisterungsfähigkeit sind gefragt.
Erkenntnisse der Lern- und Hirnforschung geben uns Hinweise, wie Lernen am besten funktionieren kann.  

Es ist auch im eigenen Interesse sinnvoll und notwendig, dass wir uns als Schule auf den Weg machen, um zu lernen, wie wir auf die Veränderungen reagieren können.

 

Armin Haller

Schulführungskraft

Mittelschule Neumarkt/Salurn



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