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​​ ​"Kinder auf dem Weg zur Schrift"
Bereits in den vergangenen Jahren haben Prof. Hans Brügelmann und Frau Prof. Erika Brinkmann Fortbildungsveranstaltungen zum Thema „Kinder auf dem Weg zur Schrift“ in verschiedenen Bezirken Südtirols gehalten. Die praxisnahe Darstellung des Themas fand bei der Abendveranstaltung am 28. August 2017 in der Aula des Schulsprengels Algund bei etwa 65 pädagogischen Fachkräften, Lehrpersonen, Führungskräften und bei Eltern großen Anklang.
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         Das Publikum in der gut gefüllten Aula​
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Referentin Erika Brinkmann, Kindergartendirektorin Renate Kollmann, Schuldirektor Franco Bernard​
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                     Referent Hans Brügelmann​
 
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Einschulen oder nicht? Eine spannende Frage.​​

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Wie in jedem Herbst veranstaltete der Schulsprengel Algund auch heuer wieder einen Elternabend zum Thema "Einschulung". Diesmal konnte Frau Dr. Evelyn Matscher vom Pädagogischen Beratungszentrum Meran als Referentin gewonnen werden, die schon seit Jahren mit Schule und Kindergarten zusammenarbeitet.

15.000 Stunden Spielzeit, also auch Lernzeit, hat ein Kind laut Referentin hinter sich, bevor es das Einschulungsalter erreicht. Reicht das immer, um es in die Schule zu schicken? Es ist nicht einerlei, mit welchen Spielen sich das Kind beschäftigt hat. Die nötigen Grundkompetenzen für die Schulfähigkeit werden eher erworben, wenn  das Kind kreativ tätig ist und wenn Eltern und Erzieher die erwarteten Kompetenzen auch gezielt fördern. Was das Kind dann schon weiß, wie sicher es sich bewegt, wie gefestigt es in seinem Ich ist, wie es sich in der Gruppe verhält - das sind die Kriterien, an denen man sich orientieren sollte. Falls man sich nicht sicher ist: Die Kindergärtnerinnen geben gerne Rat. Aber auch das Kind selbst zeigt uns ja oft, ob es sich als "Schulkind" fühlt oder doch lieber noch ein Jahr mit den Kleinen spielen möchte. Falscher Ehrgeiz der Eltern wäre hier fehl am Platz.

Bekanntlich ist es hierzulande so, dass jene Kinder, die innerhalb 31. August den sechsten Geburtstag feiern, im selben Herbst schulpflichtig sind. Die vielen anderen, die zwischen September und April geboren werden, gelten hingegen als "Kann-Kinder", d.h., die Eltern entscheiden frei, ob sie das Kind schon einschulen oder lieber noch ein Jahr warten wollen. Diese Freiheit wird aber oft als Belastung empfunden und verunsichert viele Mütter und Väter. So wurde der Abend mit Frau Matscher gerne genutzt, um sich zu informieren und offene Fragen zu klären.

Für jene, die sich bereits entschieden haben, ihr Kind der Schule anzuvertrauen: Die Einschreibungen an der Grundschule Algund  erfolgen  am 10. und 11. Jänner 2017  im Sekretariat in der Steinachstraße 22.  Ebenfalls möglich und sogar erwünscht ist eine online-Einschreibung innerhalb 25. Jänner mit der digitalen Bürgerkarte. Eine Anleitung dazu findet man auf der Homepage des Schulsprengels unter "GS Algund".​

Wie in jedem Herbst veranstaltete der Schulsprengel Algund auch heuer wieder einen Elternabend zum Thema "Einschulung". Diesmal konnte Frau Dr. Evelyn Matscher vom Pädagogischen Beratungszentrum Meran als Referentin gewonnen werden, die schon seit Jahren mit Schule und Kindergarten zusammenarbeitet.

 
​​ ​Infoabend Umwelt und Verkehr im Schulsprengel Algund​
​​                                                                                                                                                                                                                                                                                                                 
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Die Gemeinde Algund legt größten Wert auf Sicherheit im täglichen Straßenverkehr. Vor allem für die jüngsten Bewohner der Gemeinde spielt dieser Aspekt eine wichtige Rolle auf dem täglichen Schulweg. Aus diesem Grund fand am 09. November, in Zusammenarbeit mit dem Schulsprengel und der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt, ein aufschlussreicher Informationsabend zum Thema Umwelt und Verkehr in der Grundschule Algund statt.

 

 

 

Anlass für die Informationsveranstaltung war eine Befragung zum Verkehrsverhalten von Kindern und Eltern im vergangenen Winter. In diesem Zusammenhang wurden die individuellen Präferenzen zu den Verkehrsmitteln, mögliche Gefahrenstellen im Dorf und die Beschaffenheit der Schulwege analysiert. Ergänzend dazu sollten sowohl die Eltern als auch die Kinder konkrete Maßnahmen- und Verbesserungsvorschläge machen. Zahlreiche Ideen wurden bereits von der Gemeinde bewertet und entsprechend umgesetzt, wie beispielsweise die Sicherung der Gefahrenstelle am M-Preis, die Neupositionierung des Schülerlotsen beim Töller oder die Schaffung eines Ein-und Aussteigeplatzes beim Kloster. “Gerade die Kleinsten sind durch fremdes und eigenes Fehlverhalten im Verkehr besonders gefährdet. Aus diesem Grund gilt es durch entsprechende bauliche Maßnahmen und Sensibilisierung ein Schulumfeld zu schaffen, das Gefahrenquellen entschärft und die Sicherheit entsprechend erhöht”, so Bürgermeister Ulrich Gamper. Von zentraler Wichtigkeit ist jedoch auch, dass die Kinder nach Möglichkeit zu Fuß oder mit dem Fahrrad in die Schule kommen. Zum Einen wird somit das Verkehrsaufkommen insgesamt verringert, zum Anderen das Bewusstsein für nachhaltige Mobilitätsformen schon von klein auf gefördert. “Diese Art der Bewusstseinsbildung hat langfristige Auswirkungen auf unsere zukünftige Dorfentwicklung”, ergänzt die Vizebürgermeisterin Herta Laimer, “Eltern sollen mit gutem Beispiel vorangehen und den Kindern zeigen welche Verkehrsmittel umweltfreundlich sind und wie sich im Verkehr richtig verhalten – Vorsicht und Rücksicht sollen dabei als oberstes Handlungsprinzip gelten.” Diese Botschaften werden zudem im Schulwegplan und dem Infoblatt “Rücksicht Kinder” verdeutlicht. Dabei werden die existierenden Schulwege aufgezeigt, Gefahrenstellen markiert und Tipps für richtiges Verhalten im Straßenverkehr, zu Fuß und mit dem Fahrrad gegeben.

 

 

 

Veronika Widmann

 
  
 
  
 

 

  

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