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Professionalisierung der Lehrerinnen und Lehrer
 
 
Rechtliche Prämissen
Unser Schulsprengel hält sich an die Vorgabe des Einheitstextes des Landeskollektivvertrages 2003, insbesondere an den
Artikel 9
1. Die Fortbildung im Dienst ist ein wichtiger und grundsätzlicher Baustein für die Berufsentwicklung des Lehrpersonals, für die Qualitätssteigerung im Erziehungs-, Bildungs- und Ausbildungswesen und für die notwendige Unterstützung von Zielsetzungen, die durch eine effiziente Politik der Aufwertung der menschlichen Ressourcen, der Mobilität, der beruflichen Neuqualifizierung und Umschulung eine Veränderung anstrebt.
2. Die Fortbildung stellt für das Lehrpersonal ein Recht und eine Pflicht dar. Die Schulverwaltung und die autonomen Schulen erstellen Weiter- und Fortbildungsmöglichkeiten und gewährleisten die ausgewogene Teilnahme des gesamten Lehrpersonals.
4. Im Sinne des Artikels 36 Absatz 1 werden Kriterien festgelegt, um versuchsweise ein Berufsportfolio zu erarbeiten, in dem die Weiter- und Fortbildungserfahrungen gesammelt und dokumentiert sowie die erworbenen Kompetenzen im Lichte einer Aufwertung des Berufscurriculums einer jeden Lehrperson beschrieben werden.
 
 
Die Gepflogenheiten an unserem Sprengel
Der schulinterne Fortbildungskalender wird in groben Zügen bereits im Frühling des jeweiligen Schuljahres festgeschrieben. Er widerspiegelt die Bedürfnisse und die Wünsche der Lehrkräfte.
Ausgehend von den Zielsetzungen des Sprengels und insbesondere des Bildungsschwerpunkts, äußern die Lehrerkollegien der GS und MS ihre Vorschläge.
Die Koordinatorinnen überprüfen diese gemeinsam mit der Direktorin und organisieren die geeigneten Referenten.
 
Änderungen aufgrund des verminderten Außendienstkontingents
Bis dato wurde jeder Lehrkraft die Genehmigung zum Besuch einer Fortbildungsveranstaltung außerhalb des schulinternen Fortbildungsplanes gegeben. Das mehr oder minder einzige Kriterium für den Besuch stellte die Anzahl der Fortbildungstage innerhalb eines Schuljahres dar.
Bisher ging mit der Unterzeichnung des Außendienstformulars die volle Rückerstattung der anfallenden Spesen der Lehrkraft einher. Diese Spesen beziehen sich auf das Fahrtgeld, die eventuelle Übernachtung im Fortbildungshaus, das Essen und die Kursspesen, sofern solche vorgesehen sind.
Nun aber schafft es die Schule nicht mehr, sämtliche Spesen zu übernehmen, will aber die Fortbildungsbereitschaft der Lehrkräfte nicht mehr als nötig begrenzen.
 
Hier das neue Konzept
Aufgrund der Hochrechnung unseres Außendienstkontingents errechnet das Sekretariat im Vorfeld wie viel Geld es für die Fortbildung bereit stellen kann.
Die Lehrpersonen werden ersucht, aus der Broschüre des Schulamtes jene Veranstaltungen zu nennen, welche sie im Laufe des Schuljahres gerne besuchen möchten.
Hierbei ist darauf zu achten, dass die Veranstaltungen der Umsetzung unseres Schulprogramms, vor allem aber des darin enthaltenen Bildungsschwerpunkts, dienen. Eine „Vorselektion“ wird von der Gruppe der Koordinatorinnen, den Schulstellenleiterinnen oder dem Direktionsrat durchgeführt.
Sofern das Kontingent es erlaubt, werden alle solcherart ausgerichtete Ansuchen genehmigt.
Ansonsten wird die Genehmigung nach einer bestimmten Prioritätenliste vergeben.
In Bezug auf die Veranstaltung gelten die nachstehenden Kriterien
  1. Berufliche Qualifikation- Fachdidaktische-fachliche
  2. Fortbildung für die Umsetzung des Schulprogramms bzw. des Bildungsschwerpunkts
  3. Persönlichkeitsbezogene Qualifikation
  4. Interessensbezogene Qualifikation
In Bezug auf den Austragungsort der Veranstaltung
Wir unterscheiden zwischen
  1. „Landesfortbildung für Lehrerinnen“ des Schulamtes
  2. Schulinterne Fortbildung
  3. Fortbildung verschiedener Vereine des Landes, wie dem Amt für audiovisuelle Medien, KSL und ASM, dem Katholischen Familienverband uä.
  4. Fortbildung verschiedener Bildungshäuser, wie der Lichtenburg von Nals oder der Akademie „Nikolaus Cusanus“
Selbstverständlich sind die „Landesfortbildungsveranstaltungen“ kostspieliger als die schulinternen Fortbildungen. Sollte sich die Fortbildung des Landes mit der des Sprengels inhaltlich decken, muss letztere vorgezogen werden.
Sofern Lehrerinnen Fortbildungen der Punkte 1, 3 und 4 wählen, erklären sie mit ihrer Unterschrift, dass sie, sofern die Gelder des Sprengels nicht mehr ausreichen, auf die Rückerstattung von Spesen verzichten. Zudem ist für die unter Punkt 3 udn 4 angegebenen Veranstaltungen ein Beschluss des Lehrerkollegiums nötig. 
In Bezug auf die Lehrerinnen und Lehrer
Sofern zwei oder mehr Lehrkräfte den Besuch der gleichen Veranstaltung beantragen, wird mit den betroffenen Lehrerinnen oder Lehrern eine Auswahl getroffen. Diese Lehrerin, welche letztendlich die Veranstaltung besuchen wird, verpflichtet sich nach dem Besuch interessierte Lehrkräfte über die Inhalte der Veranstaltung zu informieren.
Damit dies gelingt, sollte im kommenden Herbst eine Trainerausbildung (Multiplikatorenausbildung) für alle Lehrerinnen und Lehrer stattfinden, die als praktische Arbeit an der Lehrkompetenz der Kollegen intendiert ist. Ebenso denkbar ist es, dass die Lehrkräfte nach dem Besuch der Fortbildung die Kolleginnen und Kollegen zu „Schülern“ machen, um dadurch das „learning by doing“ zu erfahren und erst nach eingehender Reflexion an die Umsetzung des Erlernten in der jeweiligen Klasse zu gehen. Denkbar wäre auch, dass eine Lehrerin als Tutorin für jene fungiert, welche die neuen Erkenntnisse umsetzt.
Das Training zur Multiplikatorin oder dem Multiplikator sollte von Professoren der Fakultät für Bildungswissenschaften getätigt werden.
 
Die Einforderung der Fortbildungstätigkeiten
Unser Schulsprengel hat im Tätigkeitsplan, welcher die 220 Stunden zusätzlicher Tätigkeiten auflistet, im Jahr 15 Mindeststunden an Fortbildungstätigkeiten der Lehrkräfte festgelegt.
Gemeinsam mit der Einheitlichen Gewerkschaftsvertretung wurde vereinbart, dass die Menge der getätigten Fortbildungsstunden ein Kriterium für die Ausbezahlung der Leistungsprämie gilt.
Ausmaß:
Fortbildung über den Unterricht hinaus und ohne Kursleitung
15 bis 30 Stunden                        1 Punkt
31 bis 50 Stunden                        2 Punkte
51 bis 70 Stunden                        3 Punkte
über 71 Stunden                          4 Punkte
 
 „Berufsportfolio“ und Anerkennung der Fortbildung
Laut Einheitstext des Landeskollektivvertrages 2003, Artikel 10, Absatz
3. Unter Berücksichtigung der allgemeinen Kriterien, der Ziele und der Entscheidungen, die das Lehrer/innenkollegium für die Implementierung der Qualität des Unterrichtsprozesses im Jahresplan laut Absatz 2 getroffen hat, erarbeitet die einzelne Lehrperson zu Beginn eines jeden Schuljahres den Jahresplan für die persönliche Fortbildung. Dieser Plan kann Formen von Selbstfortbildung und von Universitätsstudium beinhalten und wird für die Auswirkung auf die Gesamtbewertung der didaktischen Tätigkeit mit dem/der Schuldirektor/in abgesprochen.
erstellt jede Lehrperson zu Beginn des Schuljahres den persönlichen Fortbildungsplan (Berufsportfolio).
 
Die wichtigste Form der Fortbildung ist nach wie vor die persönliche Lektüre. Gerade deshalb hat unser Sprengel eine Reihe von Fachzeitschriften abonniert und Fachliteratur für die Bibliothek angekauft , welche in den Lehrerzimmern bzw. Bibliotheken aufliegen.
 
Grundschule
Bausteine Grundschule,                                                       Praxis Grundschule,
Englisch-Grundschule,                                                         Grundschule Sachunterricht,
Musikerziehung Grundschule,                                              Gestaltungsstunde Grundschule,
Winnie The Puuh,                                                                 Cip & Ciop,
Religionspädagogische Praxis.
Mittelschule
Bulletin für Jugend und Literatur,                                          das Schulmagazin,
Unterricht Biologie,                                                               Technikstunde,
Praxis Deutsch,                                                                    Praxis Geschichte,
Praxis Geographie,                                                               Bausteine Englisch,
Fachzeitschrift für Musik,                                                     Forum Schule Heute,
Tageszeitung Dolomiten,                                                      Das Katholische Sonntagsblatt,
Corriere della Sera,                                                               Die neue Südtiroler Tageszeitung,
Journal für die Schulentwicklung.
 
Alle Fachlehrer sind angehalten, wertvolle Hinweise auf Internetseite und Fachliteratur aus den verschiedenen Fortbildungen, welche sich mit verschiedenen fachlichen Informationen oder mit pädagogisch-didaktischen Informationen an Lehrpersonen richten, bekannt zu machen. Diese kann in der Fachgruppe, Arbeitsgruppe oder im Teilplenum oder Plenum geschehen.
 
Die Bibliothekarin schöpft aus dem reichen Fundus an pädagogischer und psychologischer Literatur und stellt die Bücher an der Anschlagbrett der Schule vor.
 
Die Direktorin bemüht sich, einschlägige Artikel von pädagogischer oder gesellschaftlicher Bedeutung zu vervielfältigen und den Schulstellen weiter zu leiten.
 
Förderung der Fortbildungstätigkeit
Supplenten, Lehrpersonen im Berufsbildungsjahr oder aber Integrationslehrerinnen ohne gültigem Studientitel werden zum Fortbildungsbesuch angehalten. Die Fortbildung und Weiterbildung gehört zum Berufsbild des Lehrers.
 
In der Regel darf eine Lehrkraft im Schuljahr fünf Tage für die Fortbildungstätigkeit gewährt bekommen. In unserem Sprengel aber wird nach Möglichkeiten gesucht, diese Anzahl zu erhöhen, sofern die Bereitschaft zur vermehrten Fortbildung gegeben ist.
 
Zu Beginn des Schuljahres erhält jede Lehrkraft einen persönlichen Kalender mit der schulinternen Fortbildung, ergänzt auch mit den Angeboten der Dienststelle für Unterstützung und Beratung. Die Lehrerin kennzeichnet die einzelnen Veranstaltungen und reicht sie im Sekretariat ein. Die Berufliche Qualifikation- fachdidaktische-fachliche, persönlichkeitsbezogene, interessensbezogene- kann Gegenstand und Gesprächsgrundlage für die Mitarbeitergespräche sein.
 
Diese Übersicht dient unter anderem als Gesprächsgrundlage für die Mitarbeitergespräche.
 
 
 
 
 
 

 

 

 

 

Neues aus der Hirnforschung


Schulinterner Fortbildungskalender:
siehe Lehrerinnen - Dokumente

 

 

Arbeitsgruppen in der Mittelschule:

AG: Bibliothek

AG: Berufswahlvorbereitung

AG: Integration

AG: Mobiles Forscherlabor

AG: Montessori und Freiarbeit

AG: Projekte, Feste und Feiern

AG: Sprachförderung von Kindern 
      mit Migrationshintergrund

AG: Schulhofgestaltung

AG: Verkehrserziehung